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Auf Spurensuche

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Lioyra
Knecht / Magd
Beiträge: 5
Registriert: Do 14. Mär 2013, 22:48

Auf Spurensuche

#1

Beitrag von Lioyra » Mi 27. Mär 2013, 00:36

*Schweigend stand ich am Bug des Schiffes und sah in in den sternenklaren Himmel. Es geschah wirklich, ich hatte es geschafft. Bin den Häschern unseres grausamen Königs entkommen. Alleine....einsam, die Letzte meiner Familie. Tränen rannen meine Wangen hinab, die ich nicht spürte....ich spürte garnichts mehr. Einer der Matrosen ging an mir vorbei und pfiff. Ich ignorierte ihn. Was würde auf mich zu kommen, würde ich jemanden finden, jemanden, der mir Hoffnung gibt? Es sollte noch sehr viele Monde dauern, bis ich dort ankam, wo alles begann. Ob es dort Verwandte gab? Ob jemand SIE kannte? SIE, meine einzige Verbindung zu dieser mir unbekannten Welt. Oder ob jemand noch IHREN Mann kannte? Zweifel beschleichen mich, niemanden werd ich finden, werde ewig einsam bleiben. Zu lange ist es her, das SIE fortging, Generationen sind vergangen....*" Kapitän?" *ich spüre seine anwesenheit*" Wie lange werden wir brauchen und seid ihr euch wirklich sicher, das ihr Althea findet?"* Glockenklar klingt meine Stimme, 15 Winter bin ich jetzt alt, hellbraun meine langen Haare, grau wie die stürmische See, mit einem grünen glitzern sind meine Augen, schlank, mit den ersten Zeichen einer Frau, meine Gestalt. Der Kapitän räuspert sich* "Nun, sicher....ja, das ist so...ich denke ihr werdet schon dort ankommen, wohin es euch zieht!"*seine Stimme ist rau wie das Meer. Wir steuern eine kleine Insel an, soviel teilt er mir noch mit, bevor er mich an Bug alleine lässt. Alleine.....so wie ich es seit 2 Wintern bin. Musste mich verstecken, musste stehlen um zu überleben....Magie war verboten und doch, meine ganze Familie nutzte sie heimlich...diese Gabe, die unsere Urahnin uns vererbt hatte. Neben ihrer Liebe, die sich durch die Generationen wie ein roter Faden zog. Und alles was mir blieb, das war mein Wappen und die Magie. Und eben dieses Wissen um die Magie kostete mich meine Familie.....die Tränen wurden stärker und die Leere in mir größer. Doch da ist noch etwas, dieser Glaube, dem wir folgten. Artherk, steh mir bei. Mutter, mein Herz ist so leer, mein Glaube am zerbrechen. Finde ich das, was du mir aufgetragen hast?.....Schweigend steh ich am Bug des Schiffes und sehe in den sternenklaren Himmel. Ich lebe!....
Zuletzt geändert von Lioyra am So 14. Apr 2013, 10:08, insgesamt 1-mal geändert.

Lioyra
Knecht / Magd
Beiträge: 5
Registriert: Do 14. Mär 2013, 22:48

Re: Auf Spurensuche

#2

Beitrag von Lioyra » Fr 29. Mär 2013, 00:04

-Viele Monate später-
*Wir sind nun schon seit sehr langer Zeit unterwegs, legen immer wieder an kleineren Inseln an, um Proviant aufzunehmen.
Ich bin nun 16, der Kapitän hat mich unter seinen Schutz gestellt, denn die Matrosen werden immer aufdringlicher, wenn
wir wieder wochenlang auf See sind. Oft stehe ich an der Reling, betrachte das Meer und meine Gedanken wandern zu meiner Familie.
Meine Mutter Dria, meine Schwester Aliria und mein Bruder Xavier, benannt nach unserem Urahn, dem Gatten Medea´s. Oh,
wie sehr ich sie vermisse. Ihr Stimmen, das beisammen sitzen, abends am Kamin. Und Mutter
erzählte uns abends oft die alten Geschichten. Wie verbunden Medea und Xaver waren, wie sehr sie ihre Familie liebten.
Ja, das hatte Medea uns weitergegeben. Und ihren Glauben an Artherk, den sonst niemand kannte, dort wo ich geboren wurde.
Lythrien, diese Insel, die ich meine Heimat nannte. Wäre König Aldgar nicht gewesen, so wäre ich sicher noch mit meiner Familie vereint
und müsste nun nicht auf diesem Schiff leben.* "Madame Lioyra,"*höre ich die Stimme des Kapitäns.* "bitte geht in eure Kabine, es
zieht ein Sturm auf. Bei allen Göttern, betet, wir sollten Althea in 3 Nächten erreichen!"*erschrocken sehe ich ihn an. Eilig
begebe ich mich in meine Kabine, betend, Artherk bittend, das ich gesund dort ankomme, wo ich meine Wurzeln suche. Ich höre wie der
Wind zunimmt, spüre wie das Schiff immer stärker schlingert, die Matrosen und der Kapitän schreien gegen den Wind an.

Wieder wandern meine Gedanken zu dem Leben, welches ich nun nicht mehr habe. Aldgar hasste Magie, er hasste sie so sehr,
daß er alle verfolgen lies, die auch nur ansatzweise der Magie mächtig waren. Unsere Familie nutze die Elemente. Mutter und ich
nutzten die Erde, Aliria konnte die Luft beherrschen und Xavier spielte gerne mit dem Feuer. Vater, den ich leider nie kennen
lernen durfte, da Aldgar ihn töten ließ,als ich ein Baby war, zauberte die schönsten Dinge mit Wasser. Wilham, so erzählte
Mutter, liebte uns und opferte sich. Ab diesem Zeitpunkt durften wir unsere Magie nur noch im Geheimen benutzen.

Ich werde aus meiner Koje geschleudert, als uns eine sehr heftige Welle trifft, ich höre nur noch diesen starken Wind. Mir
wird bange, ich rapple mich auf und versuche zu meiner Kabinentür zu kommen. Als ich sie erreiche und öffnen will, bemerke ich
das diese von aussen verriegelt wurde. Ich schreie, rufe nach dem Kapitän, hoffe, das mich jemand hört. Artherk, steh mir bei,
ich werde sterben, ich kann es fühlen. Die Panik kriecht mir das Rückgrat hinauf, schnürt mir die Kehle zu. Ich gehe zu meiner Koje
zurück, lege mich hinein und verstecke mich unter meiner Decke. Bitte, lasst mich überleben, lasst uns alle gesund einen Hafen erreichen.
Weinend horche ich auf die Wellen, die nun sekündlich gegen das Schiff schlagen und den Wind, in der Hoffnung, eine menschliche
Stimme zu hören.*
Zuletzt geändert von Lioyra am So 14. Apr 2013, 10:08, insgesamt 1-mal geändert.

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