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(Schicksalswind) Legion des Schattens

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Bullwey al Ad
Landstreicher / Landstreicherin
Beiträge: 2
Registriert: Do 5. Jul 2018, 16:59

(Schicksalswind) Legion des Schattens

#1

Beitrag von Bullwey al Ad » Do 5. Jul 2018, 21:10

LdS - Legion des Schattens
(Neue Gilde)

Es war an einem schwülen Sommerabend, als die Dämmerung einsetzte. In der Mitte eines Steinkreises, irgendwo auf den Inseln Altheas, loderte ein kleines Feuer, auf einem Spieß briet ein gehäutetes Kaninchen.
Das Feuer spiegelte sich in der schwarzen Plattenrüstung eines Kriegers wider, der auf einer kargen hölzernen Sitzgelegenheit Platz genommen hatte.
Seinen Helm neben sich liegend, den Griff der Axt in die Erde gerammt, stützte sich der Krieger mit einem Arm auf seiner Zweihandaxt ab, mit der anderen hielt er eine Pfeife, an der er hin und wieder genüsslich zog und gedankenverloren in das prasselnde Feuer blickte.

Die guten alten Zeiten, als es noch große und ehrbare Gilden gab“seufzte er „ach, was waren das für Zeiten...“ murmelte er leise vor sich hin, nicht wissend, dass ein weiterer Krieger in schwarzer Plattenrüstung sich zu ihm ans Feuer gesellt hatte.

Du scheinst wieder in Gedanken versunken zu sein, nicht wahr, alter Freund?“ Bullwey schrak auf, als die Stimme wie aus dem Nichts ihn aus seinen Gedanken riss.

Du warst wohl wieder in Gedanken, hm? Zumindest hast Du laut gedacht.“ Sandro, der andere Krieger, rückte etwas näher zu ihm auf, als Bullwey eine abwinkende Geste machte: „Das kann doch gar nicht sein...“ Er wendete seine Aufmerksamkeit dem Kaninchen über dem Feuer zu und drehte an dem Spieß, bevor es in Gefahr lief, zu verbrennen.

Doch, doch! Du meintest, dass Du die alten Zeiten vermisst, als es noch die großen und ehrbaren Gilden gab.“ Erwiderte Sandro, worauf Bullwey nur mit den Schultern zuckte.
Na ist doch auch wahr, es gibt keine achtbaren Gilden mehr, die Ogrimar treu ergeben sind und ihm so huldigen, wie er es verdient. Geschweige denn, seine Interessen vertritt! Alle bisherigen Gilden sind genauso schnell wieder im Erdboden versunken, wie sie erschienen sind.“ Murrte der Krieger.

Sandro überlegte kurz. „Da muss ich Dir wohl zustimmen... sang- und klanglos sind sie verschwunden. Aber ich frage Dich... wieso lässt Du Dich nicht einfach eine in die Grundbücher eintragen? Es bringt Dich nicht weiter, wenn Du Dir nur Gedanken darüber machst.

Bullwey nickte. „Da magst Du schon recht haben, Sandro. Aber, ein bis zwei Krieger machen keine Gilde. Es gehören schon einige Mitstreiter mehr dazu.

Sandro erhob seine Hände und zuckte knapp mit den Schultern: „Wenn Du Mitstreiter suchst, alter Freund, geh morgen in aller Früh in meinem Beisein auf den Markplatz und bringe dort ein Pergament an die große Tafel. Du wirst sehen, es gibt noch mehr, die sich nach der Gemeinschaft einer Gilde sehnen, als Du nun glauben magst. Jeder, der bereit ist an unserer Seite zu kämpfen, soll sich melden.

Bei den Worten Sandros breitete sich ein breites Grinsen über das wettergegerbte Gesicht Bullweys aus. „So soll es geschehen. Aber zuerst...“ er nickte in Richtung des Kaninchens, nahm es vom Spieß und teilte es in zwei Teile, „lass uns Essen, mein Freund.

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Tanuri
Bauer / Bäuerin
Beiträge: 43
Registriert: Sa 30. Dez 2017, 09:57

Re: (Schicksalswind) Legion des Schattens

#2

Beitrag von Tanuri » Do 5. Jul 2018, 21:19

Noch einige Stunden hatten Bullwey und Sandro am Lagerfeuer über die Gründung einer neuen Gilde sinniert, bis sie schließlich gemeinsam noch weitere Vertraute aufgesucht hatten um auch mit diesen ihre Pläne zu besprechen.
So war die Nacht langsam dem Tag gewichen, viel war diskutiert, viel besprochen, beschlossen und verworfen worden. Doch irgendwann stand die Idee, sich zurück auf die Werte der vergangenen Tage zu besinnen und einer Gilde, die Ogrimar treu ergeben sein würde und seine Lehren, seine Weisheiten vertreten würde, neu zu schaffen und mit allem was nötig war, zu verteidigen.

Den folgenden Abend hatte Tanuri dazu genutzt, sich eine der selten gewordenen Messen der schwarzen Gemeinde anzuhören. Nur wenige waren gekommen, immer mehr zerstreuten sich die Gläubiger auf Althea, ohne festen Halt, ohne gemeinsames Ziel. Sie selbst war erst vor kurzer Zeit bei einem gemeinsamen Treffen dabei gewesen und hatte gehofft, auf diesem, die Anhänger des dunklen Herrn wieder vereint zu sehen. Nur kurz hatte es gehalten, das Fieber und der unbändige Wille, Ogrimar zu altem Glanz zu verhelfen. Während sie der Messe lauschte, hing sie ihren Gedanken nach. Vielleicht hatte es damals einfach, an einem Zusammenhalt durch eine bestehende und starke Gilde gefehlt... Vielleicht hatten sich deshalb alle wieder in alle Winde verteilt, da sie nicht wussten, wo sie wieder aufeinander treffen konnten... Doch das könnte sich nun ändern. Sie wusste, der Wille war noch immer da, er war ungebrochen von vielen unter ihnen. Doch fehlte einfach die Einigkeit, die so dringend notwendig war.

Nachdem der Priester die Messe mit einem Segensspruch beendet hatte und die Jünger aus dem Tempel entlassen waren, versuchte Tanuri die seltene Zusammenkunft zu nutzen, um noch, von zumindest Einigen, Gehör zu finden. Vor dem Tempel befand sich ein größerer Stein, den die junge Frau dafür nutzen wollte. Mit beiden Händen griff sie in ihre seidene Robe, zog diese ein wenig hoch, so dass ihre Fußknöchel zu sehen waren, gerade so, dass es noch schicklich war, und stieg auf den glatten Stein.

„Diener Ogrimars, haltet noch ein wenig ein und schenkt mir Eure Aufmerksamkeit!“ sie streckte ihren schlanken Körper, an welchem ihre langen pechschwarzen Haare bis zur Hüfte hinabflossen, um von den Anwesenden besser gesehen zu werden.

„Es ist bekannt, dass viele von Euch sich nach den alten Zeiten sehnen, nach Gilden, die einen Zusammenhalt gaben, nach Gemeinschaft, in denen man Seite an Seite Interessen vertrat und für eine Sache einstand. Bekanntermaßen wurden Versuche unternommen, wieder zurück zu altem Glanz zu finden. Bisher sind sie gescheitert, dass gebe ich unumwunden zu. Dennoch glaube ich nach wie vor fest daran, dass wir hier alle unserem dunklen, unserem einzig wahren Gott, zurück zu alter Größe und Macht verhelfen können. Dies gelingt aber nur, indem wir alten Zwist, Misstrauen, Streitigkeiten und Missgunst beiseitelegen und uns in neuer Stärke formieren.“ Sie hielt kurz inne und beobachtete aus eisblauen Augen die verschiedenen Gesichter die ihr mal mit Spannung, mal mit Interesse aber auch mit Zweifel entgegenblickten.

Einem schlaksigen Diener, der sich bisher im Hintergrund gehalten hatte, überreichte sie sodann ein eingerolltes Pergament, welches er eilig und mit zittrigen Fingern entgegennahm.

„Verbündete gründeten deshalb die Legion des Schattens. Jeder, der Ogrimar treu ergeben ist und ebenso wie wir, die schwarze Gemeinde zurück zu alter Stärke führen möchte, ist eingeladen dazu, sich uns anzuschließen.“ Sie warf dem Diener einen kurzen Blick zu. Als dieser nicht sofort reagierte, seufzte sie ungeduldig, zog eine Augenbraue nach oben und wartete ab, ob er denn von allein darauf käme, das Pergament zu entrollen. Nachdem eine unangenehme Stille eingetreten war, schrak dieser hoch, entrollte etwas ungeschickt das Pergament, suchte seinen Weg durch die Anwesenden und machte sich auf, es an die Stadtmauer anzubringen.


Bewohner Altheas,

unter der Leitung von Bullwey ál Ád, Sandro McCoy, Brianna ál Ád, Apdo und Tanuri ál Ád gründete sich die Gilde Legion des Schattens

Alle, die Ogrimar treu dienen, seine Lehren vertreten, für ihn ohne Angst und Zweifel ihr Leben geben würden und sich nach Gemeinschaft und Gleichgesinnten sehnen, seien uns willkommen und möge uns ihr Interesse kundtun!


Mit einer geschmeidigen Bewegung sprang Tanuri von dem Stein, umfasste ihren Stab, nickte einigen der Zuhörer zu, die sie bereits durch vergangene Gespräche kannte und schritt langsam von dem Platz.
Zuletzt geändert von Tanuri am Do 5. Jul 2018, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
          Bild
Ungesättigt gleich der Flamme,
Glühe und verzehr´ ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle alles, was ich lasse,
Flamme bin ich sicherlich
*Nietzsche* 

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