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Ein Zirkus in der Stadt (offen)

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Gawjn Rabenherz JdF
Dorfältester / Dorfälteste
Beiträge: 124
Registriert: Di 2. Nov 2010, 21:55

Ein Zirkus in der Stadt (offen)

#101

Beitrag von Gawjn Rabenherz JdF » Mo 11. Jun 2018, 14:44

* Sein Blick glitt langsam herab, zu der angebotenen Hand und dann wieder hinauf zu ihr. Gawjn nickte, als er schließlich ihre Hand nahm*

" Wenn Du Opa Jeremias meinst.......einverstanden." * Wieder sah er zu ihrer Hand, die nun in der seinen lag.Kurz wurde sein Griff etwas fester. Ein Wimpernschlag nur, der ihm aber versicherte, dass er nicht träumte. Mit einem breiten Lächeln sah er sich nun in der näheren Umgebung um; wobei - wahrscheinlich hatte Joceline den Priester bereits entdeckt.
Da waren sie nun. Hand in Hand. Womöglich lagen nun zahllose Blicke auf den beiden oder aber auch keiner. Ein Zirkusfest war immer ein bißchen wie ein Maskenball, Kindergeburtstag oder Karneval. Wer sollte sich da schon an zwei Leuten stören, die einander bei der Hand hielten ?
Oh, da fielen Gawjn eine Menge ein, die sich darüber erregen könnten, dass gerade DIESER Rabenmann die Hand gerade JENER Rabendame fest in der seinen hielt. Nun, andererseits.......gab es aber auch solche, die gerade diesen Umstand besonders und außerordentlich begrüßen würden.
Gawjns Miene verriet, dass ihm das alles in diesem Augenblick völlig schnurzpiepegal war. Sollten sie doch kommen - all die Tarots, Xyrons , Efghenyas und Wendulas - es würde nicht das erste Mal sein, das Gawjn sich in hand- und faustfeste Auseinandersetzungen mit Verwandten wegen einer Dame hineinziehen ließ.
Er hatte das früher überstanden. Bei Ogrimar - dieses Mal würde er es ebenso überstehen*
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"...Pfeil und Bogen, Messer und Dolch, Gift und Glut !.......
...wachendes Auge...schlummernde Wut...rächende Hand...Zornesblut... !"

Belinda
Dorfältester / Dorfälteste
Beiträge: 100
Registriert: Mo 31. Jan 2011, 10:46

Re: Ein Zirkus in der Stadt (offen)

#102

Beitrag von Belinda » So 24. Jun 2018, 18:29

Um sie her tobt das Leben - so wie es das in jeder Stadt tut, wenn sie dort angekommen sind. Nichts hat sich verändert - zumindest für die Zirkusleute. Sie selbst hat Jocelines gemurmelte Entschuldigung mit einem schnellen Lächeln quittiert, ehe diese mit Gawjn ihren Tanz beginnt. Es ist schön, den Beiden zuzusehen, denn es gibt ein harmonisches Bild ab. Zwar muss Gawjn dringend noch einige Tanzschritte üben und an seiner Eleganz arbeiten - aber alles in allem spürt sie, dass die zwei Tänzer viel mehr verbindet als die Musik. Es mag sein, dass diese das Gefühl haben, jeder hier beobachtet sie - doch dem ist nicht so. Tanzende Einheimische sind für die Zirkusleute keine Sensation, denn das gibt es in jeder Stadt. Doch Ravenna gestattet sich, noch eine Weile zuzusehen. Dabei fragt sie sich, wie es wohl kam, dass sich die Küsterin und der Waldläufer auf diesen innigen Pfad begeben haben. Vielleicht wird sie später einmal danach fragen.

Vorerst hat sie andere Pläne. Durch die Musik und die ausgelassene Szene inmitten der Wagen haben ihre feinen Ohren Getöse wahrgenommen - so als würde eine ganze Armee in Lichthafen einmarschieren. Die Geräusche kommen eindeutig aus Richtung Hafen und die Neugier treibt sie an, nachzusehen, was dort vor sich gehen mag. So reckt sie sich auf die Zehenspitzen und gestet zu Wynter hinüber, dass die das Fest für einen Moment verlassen wird. Stören will sie die Gespräche nicht, weshalb ein Wink genügen muss. Dann geht sie zu ihrem Wagen hinüber, wirft einen Umhang um die Schultern und greift ihr magisches Kurzschwert. Nicht dass sie wirklich mit Kampfhandlungen rechnet - aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Kurz darauf wandert sie durch die vertrauten Gassen der kleinen Hafenstadt - vorbei an der Taverne, in der sie durch ein Fenster Vayne und Licia sitzen sieht. Kurz überlegt sie anzuhalten, um auch ihnen Bescheid zu geben. Doch schnell verwirft sie den Gedanken wieder. Schließlich begibt sie sich nicht auf eine Reise sondern macht nur einen kurzen Spaziergang zum Hafen.

Zyrdon unterdessen begutachtet die beiden Kinder mit gehobenen Augenbrauen. "Bleiben willst du, hm?" Brummelt er gut gelaunt. Nicht das erste Mal, dass Leute spontan beschließen, sich dem fahrenden Volk anzuschließen - allerdings das erste Mal, dass es sich dabei um ein Kind handelt. Fragend sieht er sich nach seiner besseren Hälfte um - die allerdings verschwunden scheint. "Hm, mhm," Er kratzt sich am Schopf und mustert Freya ausgiebig, wie sie da so eng neben Samu steht und ihn aus großen, hoffnungsvollen Augen ansieht. "Nun, wenn du ordentlich anpacken kannst und keine Eltern hast, die dich vermissen werden, dann komm meinethalben mit uns." Mit einem breiten Grinsen tätschelt er dem aufgeregten Mädchen die rosige Wange und zwinkert Samu zu.
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Jeremias Rabenherz
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Re: Ein Zirkus in der Stadt (offen)

#103

Beitrag von Jeremias Rabenherz » Mo 25. Jun 2018, 17:42

Sicher hatte er die Familie genau oft enttäuscht wie sie ihn. Er war schon immer ein rebellischer Rabenherz gewesen und hatte einen anderen Weg als seine Geschwister eingeschlagen. Ein Grund für den 'Weißen' Fluch wie man ihn nannte. Schwarze und Weiße Raben.. die nichts mit Schwingen zu tun hatten, sondern mit der besonderen Eigenheiten. Seine Abwesenheit immer wieder hatte einen Grund. Einen der sich bald nicht mehr gänzlich verbergen lassen wird. Nicht das er es fürchtet, aber er dachte er hätte es überwunden. Wie viele Ärzte hatte er schon verzweifelt aufgesucht, damit sie ihm helfen. Wie viele Gebete. Vielleicht war es an der Zeit sich um die Nachfolge zu kümmern. Doch auf der anderen Seite war sein Herz hoffnungslos an den Felsendom verloren und .. an eine einzige Frau. Jene die irgendwo wartet und manchmal gab es die Momente, da glaubte er spüren zu können, dass sie an ihn dachte. Dann schloss er die Augen und dachte an sie. An ihren Duft, an ihre Nähe und..

...ein rasselndes Husten lässt ihn erneut aus den Gedanken schrecken und schnell presste er ein Tuch auf die Lippen. Damit niemand das Blut in dem Stoff sehen muss. Gab es überhaupt noch eine Möglichkeit diese Krankheit aufzuhalten? Wie gerne würde er wieder gesund werden. Doch all die Reisen und Behandlungen haben scheinbar nur einen Aufschub gewährt. Einen kleinen zeitlichen Bonus. Wenn keiner mehr eine Idee hatte. Doch dazu musste er vermutlich auch reden, wie es um ihn stand und dazu war der alte Trottel manchmal zu stolz. Er klappte das Tuch zusammen und starrte in die Flammen. Vielleicht.. ist es an der Zeit, nach Hause zu fahren, um in ihren Armen.. ein Teil von ihm weigerte sich aufzugeben. Es muss noch einen Weg geben. Einen dem Schnitter zu entrinnen, irgendwas.
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Credo in unum Deum, Patrem omnipotentem ~ Ogrimar
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Die PriesterweiheRabenherz Familie
Das Feuer wäscht die Seele rein - Asche zu Asche ~ Staub zu Staub.

Joceline
Schmied / Schmiedin
Beiträge: 55
Registriert: Fr 7. Mai 2010, 13:01

Re: Ein Zirkus in der Stadt (offen)

#104

Beitrag von Joceline » Mi 4. Jul 2018, 16:30

*Natürlich lebte die Zirkuswelt um sie herum weiter. Keiner vermag die Zeit wirklich anzuhalten ,
daher war es nur eine Empfindung des Augenblickes.

Seine Hand holte sie zurück aus dem Dilemma der Leichtigkeit, doch jeder Schritt den sie machte fühlte sich dennoch so an.
Beschwingt umwandt sie die kleinen Hürden, hielt dann und wann die Hand empor um ein Fass hinter sich zu lassen,
doch ihr Blick lag dann lächelnd auf dem Herrn neben sich.

Sie war glücklich, und das durfte man ihr auch ruhig ansehen.
Sie hatte oftmals im Garten mit den Kindern gespielt und gerade Cian gegenüber immer ein schlechtes Gewissen gehabt,
als sie die Wandlung in sich bemerkte. Sein Vater war immer weiter aus dem Mittelpunkt gerückt und der anfängliche Schmerz verflog irgendwann.
Gawjin wusste von nichts, die Zeit schien einfach noch nicht dagewesen zu sein. Sie gab aber nie auf, an dieses kleine Glück zu glauben.

Der alte Greis kam immer näher.
Abwägend, ob sie gerade stören würden verringert sie den Schritt. Insgeheim kontrolliert sie den Schleier, sass er noch?
Ihre freie Hand ging empor um es zu richten, doch die Spange sass an ihrem Platz.
Die kleine Strähne in der Stirn, drohte wiederspenstig an ihrem Platz bleiben zu wollen und nach einigen Versuchen,
diese zurück zu schieben, gab Joceline ihr auch nach - mit einem verbundenen Seufzer.
Sie hatte kaum die alte Gattung der Rabenherzen kennengelernt. Ab und zu empfand sie es als schade,
doch manches mal, wenn diese alten Rabenherz Generation begann darüber zu sinnieren, war sie sogar dankbar drum.

Und wie immer war dieser Weg kürzer als er schien, zumal sie in bester Begleitung war. Welche sie nun auch anblickt.*


Bereit?
*ein kleines Wort, doch ein besonders betrachtender Blick traf Gawjin.
Wie bereit kann man für solch ein Entgegentreten sein? Musste man das überhaupt?
.. Sie entspannte sich, schenkt ihm ein Lächeln und reckt das Kinn mit einem gewissen Stolz vor.
5 Schritte waren es wohl noch, sie konnte Jermias Husten hören und sofort veränderte sich ihr Blick.
Schon einmal musste sie ihn gehen lassen um sich zu erholen. Hatte er das Nicht? War er aus anderen Gründen zurück gekehrt?
Die Seele der Raben ... Ihr Herz klopfte ... und ihr Blick wendet sich auf den alten Priester.*
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Die Wahl des richtigen Zeitpunkts ist alles. Auf das Wann kommt es ebenso sehr an, wie auf das Wie.
Geblieben sind ihr, Ihre kleinen Raben, Baraj & Cian Rabenherz.

Wynter Marcar
Bauer / Bäuerin
Beiträge: 22
Registriert: Sa 3. Feb 2018, 20:12

Re: Ein Zirkus in der Stadt (offen)

#105

Beitrag von Wynter Marcar » Do 12. Jul 2018, 20:58

Lange Zeit hatte sie einfach nur so da gesessen und in die Flammen hinein gestarrt. Die Gespräche gehen schon seit einer ganzen Weile an ihr vorbei, während sie einfach den Tanz der Flammen beobachtet. Das Lachen, Tanzen, Klatschen und Singen war in den Hintergrund gerückt und für den Moment versank sie irgendwo tief in den eigenen Gedanken. Erst der Wink ihrer Schwester ließ sie wieder aufmerken. Ein Blick folgte in die Runde, nachdenklich. Und dann - mit gemurmelten Entschuldigungen, einem kleinen Lächeln gen Joceline - erhob sie sich. Durch die Zirkusleute hatte sie sich geschwind einen Weg gebahnt. Und war schon bald Ravenna in die Stadt gefolgt. Nun, da sie ihre Sinne wieder auf das Hier und Jetzt lenkte entging ihr auch das Getöse nicht. Umso neugieriger war sie nun, was es damit auf sich haben mochte.

Der kleine Samu indes würde begeistert und erleichtert zugleich auflachen und Freya mit einem glücklichen Strahlen bedenken. Ein schnelles Danke, Zyrdon! Wir werden dich nicht enttäuschen! Folgt und damit hielt er dem Mädchen bereits wieder seine Hand hin und wollte sie eilig zu einem der schönen bunten Wagen ziehen, in denen die Zirkusleute wohnten. Hier wohne ich! Du kannst bestimmt bei uns einziehen. Wir können ja teilen! Plappert er noch und öffnete mit einem Ruck bereits die bunte Türe, auf das das Mädchen ins Innere würde schauen können. Darinnen einfach eingerichtet ein Tisch mit zwei Bänken zum Bett umfunktionierbar. Einige Regale und Schränke mit allerlei Krimskrams... Und eine kleine gemütliche Niesche. Wenn das kleine Mädchen eintrat... Würde sie hoffentlich eine neue, buntere und bessere Welt kennen lernen dürfen.
Zuletzt geändert von Wynter Marcar am Do 12. Jul 2018, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Gawjn Rabenherz JdF
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Ein Zirkus in der Stadt (offen)

#106

Beitrag von Gawjn Rabenherz JdF » Fr 13. Jul 2018, 18:31

" Bereit. "
*er nickte ihr bestätigend zu. Dann mußte Gawjn kurz schmunzeln, wie Joce so angestrengt mit ihrem störrischen Schleier kämpfte.
Sein Blick glitt voraus und suchte Jeremias, während er sich Joceline's Hand an der seinen vergewisserte. Er würde sie jetzt nicht loslassen *
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