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[Schicksalswind] Die Nacht erwacht-Im Schloss

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Kain
Bauer / Bäuerin
Beiträge: 28
Registriert: Do 6. Mai 2010, 20:35

Re: [Schicksalswind] Die Nacht erwacht-Im Schloss

#351

Beitrag von Kain » Fr 13. Apr 2018, 17:11

Ruhig hatte Kain den Worten Argonars gelauscht. Aber auch ihm entbehrten sich die Gründe für sein Handeln, weshalb er Landru nichts hinzufügte, sondern im Grunde konform mit Landrus Worten ging.

Der einzige Unterschied seiner Entscheidung wäre gewesen, dass er amals das Urteil direkt und unmittelbar vollstreckt hätte, aber die Zeiten hatten sich offenbar geändert.

Den Mondzyklus an Zeit um sich zu verabschieden. Auch dies war etwas, das Kain selbst kaum nachvollziehen konnte. Warum man dieses Argonar einräumte, anstatt das Urteil umgehend zu vollziehen. Aber Landru schien es angemessen, als Zeichen der Gnade oder der Ehre dafür, dass Argonar sich selbst gestellt hatte. Vielleicht weise, vielleicht auch nicht. Man würde sehen.

Genau deswegen überliess er Landru die Handhabe. Dieser wusste besser als er, wie sich die Welt verändert hatte und auch wenn Kain sein Wesen und seine Meinung nicht ändern würde, so musste er sich dennnoch darin üben wieder ein Teil dessen zu werden und sich vielleicht ein Stück weit vorerst anpassen.

Ruhig und kaum merklich nickte er gen Landru. Wer die seinen hintergeht, zahlte den Preis dafür und zwar mit seinem Blut. Das Geschenk der Ewigkeit - des Blutes, wer sich leichtfertig abwendete, dem konnte es wieder genommen werden. Es würde wieder bedenkenlos genommen werden.

Und seine Augen sprachen deutlich aus, dass er weniger großmütig gewesen wäre. Einen schnellen Tod, vielleicht, aber das wäre vermutlich der einzige Akt an Gnade gewesen den er gewährt hätte. Für jenen Brujah hoffte er, dass er dies zu würdigen wusste. „Damit ist das Urteil gefällt“

Kurz wandte er seinen Blick von Landru weiter zu Melli und Enoia. Die Worte waren gesprochen. Und sofern Argonar nicht noch das Wort ergreifen würde, würde Kain es wohl vorziehen hinauf zu gehen. Es gab vieles zu besprechen und auch einiges von Wichtigkeit. Immerhin erwachten einige Kinder oder sie kehrten zurück. Der Wandel der Zeit, die Veränderungen im Clan und vor allem dessen Zukunft. Er war sich sicher, dass er damit nicht allein war, sondern zumindest auch seinem Sohn hierzu einiges unter den Nägeln brannte, besonders wenn es um die Führung ging.
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† Kain Vykos † Lord des Clans der Vampire † Oberhaupt der Familie Vykos †
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht,
wer den tollsten, imaginären Freund hat.

Argonar
Bauer / Bäuerin
Beiträge: 42
Registriert: Mo 21. Mär 2011, 20:10

Re: [Schicksalswind] Die Nacht erwacht-Im Schloss

#352

Beitrag von Argonar » Mo 16. Apr 2018, 20:06

Schweigend vernahm er sein Urteil. Hörte den Richtspruch. Nichts anderes hatte er erwartet, doch war es eine andere Sache diese Worte wahrhaftig zu hören. Zu wissen, dass die eigene, schon so lange währende Existenz, ihr Ende in kürzester Zeit finden wird. Argonar hielt sich aufrecht und dem Blick des Regenten stand. Er könnte verhandeln, doch ein Diplomat war er nicht. Er könnte flehen, doch auch das betteln lag ihm nicht. Argonar akzeptierte wortlos.

Er selbst hätte wohl nicht anderes geurteilt. Heute war ihm klar, was er getan hatte, aber das machte nichts davon ungeschehen. Reue mag einem das Gewissen erleichtern, aber sie schmälert nicht die Verfehlung. Im Grunde war er doch deswegen hier. Absolution und Vergebung hatte er nicht erwartet. Der Schaden war angerichtet. Doch er hatte vor als geläuteter Mann zu brennen. Sie würde es verstehen...mit der Zeit...Sein Name war der eines Verräters. Aber es würde dann auch der eines Mannes sein, der seine Schuld eingestanden und bis zum Ende getragen hatte.

Noch einen Mondlauf. Er hatte es nie für möglich gehalten, aber plötzlich hatte er keine Zeit mehr. Im Grunde war er dankbar für die Zeit die ihm gegeben wurde. Er musste mit den Rosen sprechen. Ein letztes Mal, bevor die Dunkelheit ihn endgültig verschlang. Der Brujah wusste, dass es reine Gnade war ihn nicht sofort zu vernichten und erneut musste er dem Regenten etwas anrechnen. Eine Rechnung die er nie begleichen können wird. Bei Kains Worten erhob sich der einäugige Krieger zu seiner vollen Gestalt.

"Nun...so sei es. Ich werde die Zeit abwarten...", die volle tiefe Stimme war ruhig und er wandte sich um. Erneut die Zelle aufzusuchen. Für einen Lauf des Mondes. Für die letzten Nächten eines ewigen Kriegers...

"Dämmlicher Narr...", raunte der Mann in irgendeiner Taverne vor Lichthafen. Seit ihrer Trennung saß er eigentlich ununterbrochen hier. Geld hatte er genug für ein Zimmer und so viel Bier wie er nur vertragen konnte. Aber war es das was er wollte? Wohl kaum. Unzählige Jahre hatte er an der Seite seines Herrn gestanden. Einen Arm gegeben. Und nun? Nun sollte er für den Rest seiner Zeit sich hier betrinken, während Argonar ein letztes Mal starb. So viel verdankte er ihm. Unzählige Lektionen. Hart, unnachgiebig und vor allem lehrreich. Iros knallte den nächsten leeren Krug auf den Tresen. Das konnte nicht das Ende seiner Loyalität sein. Unmöglich. Vielleicht lag es daran, dass es nicht der erste Krug war, aber mit einem Ruck fuhr er hoch und verlangte, neben einem neuen Krug, etwas zu schreiben. Der bierselige Plan war geschmiedet. Argonar hatte in vielen Ländern, für noch mehr Reiche, für unzählige Menschen, gekämpft. Sicher. Ja ganz sicher, würde der ein oder andere herbeieilen. Zur Hilfe und Rettung. Viel Zeit hatte er nicht, das war dem Einarmigen klar, aber er musste es versuchen. Immer mehr Blätter fühlten sich. Alle mit der selben Botschaft. Dem Ruf für denjenigen zu kämpfen, der einst für sie gekämpft hatte. Als auch zwei weitere Krüge leer waren, war er fertig. Wahrlich. Mehr fielen ihm nicht ein und er verlor ohnehin die Kontrolle über seine Hand. Er donnerte einen Sack Gold auf den Tisch. Sehr viel mehr als notwendig und bat den Wirt die Nachrichten auf ihre Reise zu schicken. Ja...es würde funktionieren. Und wenn nicht, würde er wenigstens bei dem Versuch sterben und nicht hier von zu viel des bitteren Biers.
Zuletzt geändert von Argonar am Mo 16. Apr 2018, 20:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Melli Vykos
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Re: [Schicksalswind] Die Nacht erwacht-Im Schloss

#353

Beitrag von Melli Vykos » Mo 16. Apr 2018, 20:37

Sie stieß sich von der Wand ab. Es war alles gesagt, es war alles aufgenommen und angenommen.

Sie lief nah zu Argonar heran.

Du hast schlimmes getan Argonar, aber Respekt sich dem zu stellen und das zu erwartende Urteil anzunehmen.

Tatsächlich war sie erstaunt vielleicht auch ein wenig überrascht, da sie fast mit mehr Gegenwehr gerechnet hätte. So aber, nickte sie ihm noch mal zu.

Wenn du willst und sie es möchte, würde ich Shilana bescheid geben.. oder wünscht du jemand anderen zu sehen ?

So sollte er doch seine Gelegenheit bekommen, immerhin war er Tot geweiht und ihr Vater hatte es ihm ja auch zugestanden, so sollte man seine noch kurze Zeit nicht weiter verschwenden.
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Argonar
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Re: [Schicksalswind] Die Nacht erwacht-Im Schloss

#354

Beitrag von Argonar » Di 24. Apr 2018, 20:04

Er hielt inne und sein Auge wandte sich Melli zu. Nun war es sein, heute sonst steinernes Gesicht, dass ein dünnes Lächeln zeigte. Sie war der Beweis, dass so etwas wie Güte noch immer existent war hinter diesen alten Mauern. Ein Funke in der Dunkelheit und Argonar kam nicht umhin, sie dafür zu bewundern. Beinahe alle wollten sein Ende sehen und wahrscheinlich würden sie jubeln, wenn die Zeit für ihn abgelaufen war. Doch zumindest die kleine Dame vor ihm hatte ihn nach einem letzten Wunsch, als nichts anderes fühlte es sich an, gefragt und er wollte die Chance nicht vertun.

"Ja. Sie muss erfahren, was geschehen wird und das am Besten von mir und..."
, Argonar fuhr sich erneut mit der Hand über das Gesichtstuch. "...wenn du meine Mutter siehst, sag auch ihr Bescheid. Ich denke...auch mit ihr sollte ich ein letztes Mal reden."

Dankbar nickte er ihr zu und betrat wieder seine Zelle. Zog das Gitter hinter sich zu. Erneut rief der wilde Teil in ihm nach Ausbruch und einem kämpfendem Tod. Doch er lehnte sich nur an die Rückwand und verschränkte die Arme vor der Brust. Es lohnte sich keine weiterer Aufstand mehr. Alles war gesagt und eigentlich fühlte er sich nun da er wusste, was ihn erwartete, besser als in der dunklen Ungewissheit der letzten Jahre.
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