Willkommen im D4O-Forum
Wichtiger Hinweis für Benutzer die sich hier im Forum registrieren möchten :
Es gelten für den Benutzernamen die gleichen Regeln wie auch auf den Servern von D4O !!
In Zukunft werden Forenaccounts deren Namen nicht den Regeln entsprechen, kommentarlos gelöscht.
<<< Ihr findet die Forenregeln hier : Forenregeln / Leitfaden >>>
Es gelten für den Benutzernamen die gleichen Regeln wie auch auf den Servern von D4O !!
In Zukunft werden Forenaccounts deren Namen nicht den Regeln entsprechen, kommentarlos gelöscht.
<<< Ihr findet die Forenregeln hier : Forenregeln / Leitfaden >>>
Der Wolfsbau - Clan der Wölfe
-
Castor Likakis
- Landstreicher / Landstreicherin
- Beiträge: 2
- Registriert: Di 3. Sep 2024, 23:49
#1
Castor öffnete die Tür und betrat die Wolfshöhle, Kälte umfing ihn, Finsternis. Kein Ton drang an sein Ohr, ein Rascheln der Kakerlake am Boden, das Knacken ihres Panzers, als er auf sie trat und ihr das Leben nahm.Er nahm einen Spahn, und mit dem Feuerstein entzündete er diesen, hielt den Spahn an den Docht der Wachskerze.Ein mattes Licht erhellte den Gildensaal ein wenig, er nahm den Kessel von der Feuerstelle, teilte in schnellen Hieben etwas Anmachholz, hackte einen kleinen Streifen, entzündete ihn an der Kerze und machte Feuer. Es war ihm wichtig, das der Wolfsbau nie endgültig verlassen darlag,und mindestens einen Tag daheim verwendete er darauf, hier zu übernachten, und zu warten, ob nicht wieder Leben hier hinunterkam. Er schaute die Bilder an, die in Reih und Glied an der Wand hingen, mit Namen, die ihm nichts sagten. In der Gildenchronik waren 21 Mitglieder festgehalten, zwei hatte er während seiner Aufnahme kennengelernt, aber ihre Treffen waren so rar gesäht, das ihre Namen bereits verblassten.Das Prasseln des Feuers durchdrang die Stille, und eine behagliche Wärme durchdrang den Raum.Er lächelte, während das Leben den Bau ein klein wenig durchflutete. Schnell zerteilte er das frische Wild, das Gemüse und briet alles mit etwas Fett im grossen Kessel an,würzte mit Salz und goss etwas Wasser nach.So liess er es schmoren.Den Rest seiner arbeitsfreien Zeit verbrachte er daheim bei seiner Frau Jasha, die Geschäfte liefen gut, nach seiner Ankunft hatt er sie als Dienerin kennengelernt, sofort war ihm ihr Liebreiz und der scharfe Verstand aufgefallen, er verliebte sich und beschloss, fortan sein Leben mit ihr zu teilen, baute ein Haus und war fast glücklich. Wenn nur dieser Bau nicht wäre.Er war ein einsamer Wolf gworden, nicht der letzte seiner Art, aber einsam doch. Langsam duftete das Goulasch, der Duft drang sicher nach draussen und er hoffte, ein paar der Wölfe mögen sich zu ihm gesellen.