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Dokumentation für die Nachwelt - Oder die Leiden des Purrytary

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Desmodion Vyrin
Landstreicher / Landstreicherin
Beiträge: 4
Registriert: Do 25. Jul 2019, 14:52

Dokumentation für die Nachwelt - Oder die Leiden des Purrytary

#1

Beitrag von Desmodion Vyrin » Do 25. Jul 2019, 16:20

 Der kleine Wasserspeier tapste aufgeregt hinter dem jung aussehenden Magier her. Es fiel ihm schwer mit den kleinen Beinen Schritt zu halten, jedoch wagte er es nicht zu fliegen, da sein Meister mehrfach betont hatte, dass er auf die Pergamente die er nun beschriften sollte, gut zu achten habe. 

„Purrytary! Gib Acht und schreib nieder Du ungeschicktes Geschöpf!“, schimpfte der junge Magier, ohne auch nur einen Blick auf seinen Diener zu werfen. Umgehend setzte der Wasserspeier die magische Feder aufs Papier und leuchtend grüne Tinte setzte sich hernieder. 

„Vorwort: 

Dies sind die Memoiren des Desmodion Vyrins. Meine Gedanken und Kenntnisse über dieses Althea, welches nicht mein Althea ist. Vor Zeiten, die mir heute wie Äonen vorkommen, wurde ich geboren auf einer Insel nahe eines anderen, wohl vergangenen Altheas. Meine Forschungen haben ergeben, dass es sich wohl um einen Splitter einer anderen Welt, einer anderen Realität gehandelt haben muss. Welche kann ich nicht sagen, jedoch fiel die Bezeichnung Wintermond in den Abhandlungen, die ich zu diesem Thema las, immer wieder. Niemand in dieser Welt wird sich wohl daran erinnern, dass ich dort einst große magische Kräfte besaß, Lichthafen bedrohte, mit Dämonen paktierte, die Helden Altheas betrog, den Tod betrog und sogar den mächtigen Drachen Crymryr wieder zum Leben erweckte. Taten der Vergangenheit mit denen ich mich heute nur noch in meinen Erinnerungen rühmen kann, jedoch waren es genau diese, die es mir ermöglichten der scheinbaren Zerstörung besagten Weltensplitters zu entgehen. Meine Auseinandersetzung mit dem von mir wiedererweckten und zugegebener Maßen widerspenstigen Drachen, katapultierte wohl sowohl ihn als auch mich in eine Welt außerhalb dieser Welt. Ich weiß nicht wie lange wir in dieser Zwischenwelt gefangen waren oder wie wir dort existierten, jedoch waren wohl weder ich noch der mächtige Crymryr in der Lage uns selbst zu befreien. Jedoch war der Drache in der Lage mich in diese Welt zu schleudern und spekulierte darauf, dass ich ihm erneut einen Körper zur Verfügung stellen würde. So erwachte ich in einem mir fremden Lichthafen. Geschwächt und von den Quellen meiner alten Magie abgeschnitten, aber wieder vollends lebendig.“, Desmodion hatte in einem Fluss gesprochen, ohne auch nur einen Blick auf den hektisch schreibenden Purrytary zu werfen.

Nun jedoch warf er einen kritischen Blick auf den geschriebenen Text und gab dem kleinen Wasserspeier anschließend einen Tritt mit dem ledernen Stiefel: „Schreib gefälligst ordentlich und leserlich Du unnützes Ding!“. 

„In der Zeit die ich hier verbracht habe ist einiges geschehen. Mein bestreben Crymryr einen neuen Körper zu geben und Lichthafen endgültig einzunehmen wurden von scheinbar gottgleichen Mächten vereitelt. Crymryr wird Althea wohl nie wieder heimsuchen. Ich habe versucht den Namen Vyrin wieder gemäß der alten Tradition zu verbreiten. Jedoch ist der Kontakt zu nahezu allen Brüdern und Schwestern abgebrochen. Beim Namen Vyrin würde es mich nicht wundern, wenn sie alle ausgerottet wurden. Wir waren schon immer eine streitreiche Familie. Meine eigenen Fähigkeiten sind in der Folge vieler Stunden intensiver Studien wieder äußerst ausgeprägt. Wenn auch meine Kräfte nicht vergleichbar sind mit denen vergangener Tage, so kann ich behaupten nun mehr zu den führenden Kennern der Luftmagie zu gehören. Ebenfalls bin ich erprobt in den Bereichen der heilenden Magie und der Erdmagie. In Folge des potentiellen Ablebens meiner Geschwister -auch wenn ich hoffe das ich mich hierbei irre- und der damit einhergehenden denkbaren Gefahr des Einwirkens Dritter die den Namen Vyrin auslöschen wollen, will ich mit dieser Niederschrift festhalten, wie ich meinen Weg gegangen bin und auf welche Art und Weise junge Adepten der Luftmagie ihre Studien am produktivsten angehen können.“. 

„Ja das klingt gut.“, Desmodion nickte und winkte dann ab. „Nun gut Purrytary, auf zu den Verkommenen Goblins. Wir wollen am Ort des Geschehens weiterschreiben. Achte darauf, dass sie Deinen Körper nicht zerstören. Sollte ich gezwungen sein Dein Bewusstsein in einen neuen Körper zu setzen, werde ich äußerst ungehalten sein und mir wenig Mühe mit deinem künftigen Gefäß geben!“. 

Der Wasserspeier seufzte leise. Er hasste Goblins.

Desmodion Vyrin
Landstreicher / Landstreicherin
Beiträge: 4
Registriert: Do 25. Jul 2019, 14:52

Re: Dokumentation für die Nachwelt - Oder die Leiden des Purrytary

#2

Beitrag von Desmodion Vyrin » So 28. Jul 2019, 09:50

 Kapitel 1. Stärken und Schwächen des Luftmagiers  

Der Raum in dem Purrytary und Desmodion sich befanden war dunkel. Lediglich die Flamme einer kleinen weißen Kerze flackerte milde gegen die Dunkelheit an und erhellte die karge Einrichtung des vom Magier angemieteten kleinen Tavernenzimmers. Ein kleines ordentlich gemachtes Bett, ein kleiner Tisch, ein hölzerner Stuhl ohne Polster, auf dem Desmodion saß und ein kleiner hölzerner Hocker auf dem Purrytary Platz genommen hatte, waren umgeben von einem scheinbaren Chaos an Büchern, Dokumenten und magischen Utensilien. Der junge Wasserspeier erinnerte sich an deutlich luxuriösere Zeiten seines Herren, jedoch schien dieser nicht länger an großen Geschäften, Eroberungen oder Abenteuern interessiert zu sein. Die Ruhe war Purrytary jedoch ganz recht. Er hatte genug mit dem jungen Magier erlebt. Auch die letzten Tage waren ereignisreich, da Desmodion Purrytary immer wieder mit an gefährliche Orte genommen hatte, die zwar keine Bedrohung für den Magier darstellten, jedoch den kleinen Wasserspeier an seine Grenzen gebracht hatten. Alles nur, um einen geeigneten Start für die Memoiren des Magiers zu finden und den niedergeschriebenen Text anschließend wieder zu verwerfen. 

„Schreib kleiner Purrytary … ich weiß jetzt wie ich beginnen möchte!“, flüsterte Desmodion leiste, woraufhin er an seiner kleinen Holzpfeife zog. Der jung aussehende Magier atmete eine große Wolke grünen Dampf aus und ein Geruch von Äpfeln durchzog das kleine Zimmer: 

„Kapitel 1 - Die hohe Kunst der Luftmagie 

Ich wollte meine Memoiren mit dem Beginn meiner Studien beginnen, jedoch bin ich nun mehr davon überzeugt, dass ich den interessierten magischen Adepten zu erst die Entscheidung zur Wahl der Schule erleichtern sollte, in dem ich die Vor- und Nachteile unserer Kunst erläutere. Hierzu sollte ich jedoch einiges zu meiner Person und der dadurch subjektiven Meinung erläutern. Ich beherrsche meines Wissens nach eine vollständige Sammlung aller bekannten und gängigen Zauber meiner Schule. Hierzu kombiniere ich die Luftmagie mit den Fähigkeiten der Lichtmagie und der Erdmagie und vereinzelten Zaubern anderer Schulen. Dies empfehle ich auch jedem Luftmagier, da die Kunst sich zu heilen, Schutzzauber zu sprechen oder die eigene Magie zu verstärken uns durchaus nützlich ist. Ich bin kein Anhänger irgend einer Gottheit, sondern habe mich vollends der Magie verschrieben, weswegen ich auch nie in die Sphären der Seraphen aufgestiegen bin. Alles was ich in diesem Buch niederschreibe basiert darauf, dass ich als ältester meiner Familie meinen Weg größtenteils alleine ebnen musste und dementsprechend Orte entdeckte an denen ich meine Studien zu Beginn der Entdeckung von Arakas, Rabenfels und Felsriff ausführen konnte. 

Ich möchte mit den Schwächen unserer Schule beginnen. Unzweifelhaft sind unsere Studien oftmals und gerade zu Beginn eines jungen Adepten langwieriger und schwieriger als die Studien beispielsweise eines Erdmagiers, eines Feuermagiers oder Arkanmagiers. Auch zum Abschluss unserer Studien werden wir nicht mehr derartige Fortschritte erkennen, wie es ein halbwegs talentierter Feuer- oder Arkanmagier bei gleichem Aufwand feststellt. 

Unsere größte Schwäche ist jedoch, dass der scheinbar höchste Zauber unserer Schule in dieser Welt keine sinnvolle Anwendung zu finden scheint. Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es göttlicher Wille ist, dass unsere Magie nicht korrekt funktioniert und der im allgemeinen als „Windhose“ bekannte Zauberspruch einen Fehler göttlichen Ursprungs hat. Ich habe in der Vergangenheit bereits Priester gebeten für mich diesbezüglich Forschungen anzustellen, dies jedoch vergebens. Dementsprechend ist zu bezweifeln, dass dieser Zauber jemals korrekt funktionieren wird. 

Wir haben jedoch überwältigende Stärken. Unsere m. E. n. größte Stärke liegt in der Vielseitigkeit unserer Magie. Mit Ausnahme der mächtigen Drachen der Drachenfeste, die allerdings auch dazu neigen in einem Rudel aufzutreten, war ich bislang in der Lage jeden Gegner alleine zu bezwingen und an jedem Ort meine Studien in passendem Umfang durchzuführen. 

Meine beiden größten Errungenschaften hierbei waren wohl Studien in der Drachenfeste, auf die ich später näher eingehen möchte und das alleinige Bezwingen eines mumifizierten Magiers im Sumpfland.

Auch wenn Letzterer scheinbar in der Lage ist immer wieder von den Toten aufzustehen, so war ich doch in der Lage seinen Körper so lange zu zerstören, dass ich einen Teil seiner magischen Utensilien für meine Studien entwenden konnte. Im Folgenden möchte ich daher erläutern, wie ich diesen famosen Gegner und seinen vorhergehenden Torwächter, einen riesigen Skorpion, bezwingen konnte. Wie bereits erwähnt verfüge ich ebenfalls über einige Eigenschaften der Lichtmagie, welche in diesem Gefecht von äußerster Wichtigkeit sind. Dementsprechend empfehle ich auch die Ausrüstung für dieses Gefecht zu wählen, da unsere Heilungszauber eine entscheidende Rolle spielen. Eine ausreichende Anzahl an Heiltränken ist ebenfalls empfehlenswert, da unsere Lichtmagie durchaus reduziert werden kann. 

Beide Gefechte sind für uns nur aus einem Grund tatsächlich gefährlich: unsere Gegner sprechen bei Gelegenheit einen Fluch über uns aus, der uns in unserer Lichtmagie einschränkt. Um dies zu verhindern, gibt es jedoch einen einfachen Trick. Sowohl die Mumie als auch der Torwächter sind von ihrer körperlichen Kraft überzeugt und tendieren dazu weniger bis überhaupt nicht mehr zu zaubern, wenn wir einen physischen Wettstreit mit ihnen Beginnen. Anschließend können wir selbst nach Herzenslust zaubern. Sollten wir dennoch verflucht werden, so werden wir durchaus in der Lage sein den Torwächter zu bezwingen. Der mumifizierte Magier könnte uns dann allerdings eventuell überlegen sein, weswegen ich ggf. zur Flucht rate. Im Kampf mit der Mumie ist es zu Beginn sinnig auch in der Offensive Lichtmagie zu nutzen. Jedoch im Falle des Fluchs sollte spätestens auf einen Zauber unserer Schule gewechselt werden.

Zugegebener Maßen erfordert es viel Erfahrung sich mit derartigen Gegnern zu messen. Unsere Vielseitigkeit ist jedoch ein erwähnenswertes Alleinstellungsmerkmal, mit dem ich hoffe interessierte Adepten für unsere Schule zu finden. 

Solltet Ihr verehrter Leser ein solcher sein, hoffe ich, dass die folgenden Kapitel Euch Euren Weg in die hohe Kunst der Luftmagie erleichtern werden und meine Memoiren künftig als Leitwerk unserer Schule dienen. Willkommen in der hohen Kunst der Luftmagie.“. 

„Gut gut Purrytary – das soll es für heute gewesen sein!“, der jung aussehende Magier strich sich mit der Hand über das kleine schwarze Kinnbärtchen und zog nochmals an der Pfeife. Diesmal atmete er einen purpurnen Dampf aus, der leicht nach Lavendel roch.

Desmodion Vyrin
Landstreicher / Landstreicherin
Beiträge: 4
Registriert: Do 25. Jul 2019, 14:52

Re: Dokumentation für die Nachwelt - Oder die Leiden des Purrytary

#3

Beitrag von Desmodion Vyrin » Mo 29. Jul 2019, 12:40

Kapitel 2 – Anspruchsvolles aber schnelles Leveln auf Arakas  

Desmodion hatte dem kleinen Purrytary nicht die Gabe des Sprechens verliehen, was diesen jedoch aufgrund ihrer ärmlichen Behausung nicht davon abgehalten hatte permanent in der Anwesenheit seines Meisters zu seufzen. Das Zimmer einer Taverne war kein geeigneter Ort für einen Wasserspeier, da es keinen Dachvorsprung oder Brunnen zu übernachten gab und die übrigen Gäste ihn immer skeptisch angesehen hatten. Dem jungen Magier waren die Blicke egal, jedoch die permanenten Beschwerdeseufzer seines letzten Dieners hatten Desmodion letztendlich veranlasst ein passenderes Domizil für sich und seinen Diener zu suchen. 

Letzten Endes hatte der junge Magier die beiden zu der verlassenen Ruine eines militärischen Wachpostens geführt. Von einer Festung konnte kaum die Rede sein, da es sich lediglich um einen Turm, ein kleines Nebengebäude, einen Stall und eine Mauer gehandelt haben konnte. Heute waren hiervon nur noch kümmerliche Reste übrig. Der Turm war an irgend einer Stelle abgebrochen oder abgerissen worden. Wo das obere Teil des Turm gelandet war, konnte Purrytary nicht einmal erahnen. Die Mauer hatte im Süden ein riesiges Loch und fehlte im Westen in Gänze. Der Stall war abgebrannt und im Hofinneren lagen Reste der einzigen Mauer verstreut. Lediglich das Nebengebäude war zum jetzigen Zeitpunkt nutzbar. Desmodion war sofort bei ihrer Ankunft in das neue Quartiert gestapft und hatte Purrytary noch die Aufgabe überlassen dafür zu sorgen, dass das Dach dicht sei. Anschließend hatte es einen lauten Knall im inneren des kleinen Gebäudes gegeben. Purrytary hatte sich nicht verkneifen können einen kleinen Blick in das neue Haus seines Herren zu werfen. Der kleine Moment hatte dem Magier offensichtlich gereicht sich nach eigenem Gutdünken einzurichten. Ein bescheidenes Bett, ein Hocker, ein Tisch, ein Stuhl und ein sofortiges Chaos an Büchern, Manuskripten und magischen Utensilien. Purrytary schüttelte mit dem Kopf. 

Einige Tage später hatte Desmodion Purrytary zu sich bestellt, um erneut an seinen Memoiren zu arbeiten. Es war bereits dunkel geworden und die Szenerie mit der verzweifelt gegen die Dunkelheit ankämpfenden Kerze erinnerte den kleinen Wasserspeier stark an die Taverne. Anders war diesmal nur, dass überall kleine Pfanne und Töpfe standen, um das vom Dach eindringende Wasser abzuhalten. Purrytary war ein Wasserspeier und kein Zimmermann. 

Langsam zog der jung aussehende Magier an seiner kleinen Holzpfeife und pustete dann einen bläulichen, nach Trauben riechenden Qualm aus: 

„Kapitel 2 – meine Studien auf Arakas 

Nachdem ich im vorhergehenden Kapitel die Vorteile unserer Schule aufgeführt habe, möchte ich nun dort weiter machen, wo für mich meine Arbeit in dieser Welt begann. Nachdem ich meine Lehre damit begonnen hatte typische Hilfsarbeiten wie das Ausmisten von Kellergewölben oder einfache Botengänge für Herrn Efnisien durchzuführen, suchte ich einen passenden Ort für meine Studien. Ich möchte hier nochmal betonen, dass ich diesen Weg alleine gehen musste und über keinerlei Vermögen besaß. Unzweifelhaft sind Studien auf Arakas am besten in einem gewissen Gewölbe mit ungewöhnlichen Untoten am effektivsten. Alleine ist dies für einen Menschen jedoch nicht zu bewältigen, außerdem waren seinerzeit diverse Studierende unterwegs, so dass ein Ort der Ruhe seine Vorzüge hatte. 

Nordwestlich des Lagers der Zigeunerin liegt eine Höhle die in die Grabstätte eines gefallenen Gottes führt. An diesem Ort gibt es eine besondere Kreatur, die für die Studien eines Luftmagiers von außerordentlichem Wert ist. Direkt nachdem betreten der Grabstätte landet man in einem größeren Raum, der von 2 Seitengängen umrundet wird, die wiederrum in einem langen Gang sich wieder vereinen. Die Seitengänge sind von einer verkommenen Art von Goblins gesäumt, die für meine Studien jedoch eher uninteressant waren. In dem anschließenden Gang lebt jedoch eine besondere Art von Kraanier. 

An dieser Stelle möchte ich ein besonderes Wort der Warnung aussprechen, da dieser Kraanier wohl zu den mit Abstand mächtigsten Kreaturen von ganz Arakas zählt. Ein einziger Biss kann einen jungen Magier töten. 

Genau hier liegt jedoch der Knackpunkt. Besagter Kraanier kann lediglich beißen. Nutzen wir die Gänge effektiv und halten den gebührenden Abstand werden unsere Luftzauber diese Kreatur mit Leichtigkeit überwältigen.Vertrauen Sie mir geneigter Leser, es lohnt sich. Das beste hieran: Die Kreatur belächelt die meisten Zauber der anderen Schulen lediglich, so dass ein Nutzen dieses Ortes nur für uns gegeben ist. 

Dieses kleine Geheimnis ermöglichte es mir, schnell und effektiv Studien zur Luftmagie anzufertigen, in dem ich die seinerzeit unklaren Hintergründe zur Flugfähigkeit dieses Wesens untersuchte. Dank meiner Kenntnisse war es mir ein Leichtes früh nach Rabenfels zu Segeln und mit einem Empfehlungsschreiben meiner vorhergehenden Lehrmeister dort neue Studien zu beginnen. 

Ich hoffe, dass dieser kleine Tipp künftigen Adepten der Luftmagie auf ihrem Weg helfen wird.“. 

Purrytary setzte die magische Feder ab und reichte das Dokument an Desmodion. 

„Gut gut kleiner Purrytary!“, Desmodion lächelte zufrieden, „Nun aber raus mit Dir und seh zu, dass der Regen nicht länger rein kommt!“. 

Purrytary blickte aus dem Fenster in den sich in Strömen ergießenden Regen. Der kleine Wasserspeier seufzte.

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