Neuigkeiten aus der Chronik

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mo 28. Sep 2015, 01:40

" Oh ja, nat√ľrlich d√ľrft Ihr Euch hier ein wenig in der Bibliothek umsehen, werter Besucher. "

* Der Chronist wandte sich von seinem Schreibpult herum und wies einladend zu den endlos wirkenden Reihen der Regale *

" Was hier meine Arbeit ist ? Nun, es ist das, was ich gerade tue. Ich unterhalte mich mit Besuchern und höre Ihren Fragen und Erzählungen zu.
Im Grunde sammele ich Erkenntnisse und die Erfahrungen der Menschen mit den aktuellen und alltäglichen Geschehnissen.
Die Essenz des Neuen schreibe ich hier am Pult nieder und hänge sie in der Bibliothek aus. So sind wir alle, die hier in diesen Hallen arbeiten,
immer in Verbindung mit dem ,was in der Welt an Wichtigem geschieht.
Sobald ein Schuber mit Pergamenten gef√ľllt ist, √ľbertragen wir die Sammlung in die Gro√üe Chronik der Geschichte Altheas der oberen Stockwerke, wo sie dann aufbewahrt wird, und f√ľllen den n√§chsten Sammelband.

Vielleicht nehmt Ihr Euch einfach einmal etwas Zeit und besucht auch die anderen Bibliothekare.
Falls Ihr Fragen habt könnt Ihr Euch gern an einen Jeden hier wenden.
Nat√ľrlich auch an unseren freundlichen Portarius im Erdgescho√ü.
Auf Bald also, besucht mich bald wieder ! "


* Als der Besucher seiner Wege gegangen war, trat der Schreiberling an das n√§chste Fenster, √∂ffnete es ein St√ľck und kehrte an das Schreibpult zur√ľck.
Eine neue Seite wurde aufgeschlagen und mit dem heutigem Datum versehen. Mit tiefem Sinnen wanderte der Blick des Chronisten zum Fenster, verweilte dort einen Augenblick und kehrte dann zur√ľck zu seinem leeren Pergament.
Seine Feder ward in das Fass getaucht und er begann ein neues St√ľck der Chronik niederzuschreiben...... *
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mo 28. Sep 2015, 01:46

- Die Gewalt der Elemente -

Eine Weile ist es nun her ,dass scheinbar die Naturgewalten verr√ľckt spielten und sich Flut, √úberschwemmung, Erdbeben und Vulkanfeuer wohl gegenseitig mit be√§ngstigender Aktivit√§t √ľberbieten wollten.
Mittlerweile haben sich die Menschen Goldmonds und der anderen bekannten Gebiete an viele Dinge gewöhnt, neue Landstriche erkundet und sich mit Bewohnern aus vormals abgeschnittenen Gegenden angefreundet.
Auf allen bekannten Inseln werden aber bis heute noch immer weitere, bisher unbekannte Schluchten, T√§ler und H√∂hlen entdeckt, welche man auf die gewaltigen Umformungen durch Naturkr√§fte zur√ľckf√ľhrt.

Zu gleicher Zeit scheint sich die Erinnerung an fast vergessene Götter wieder zu erheben, deren Namen auch in den ältesten Schriften der Bibliotheken schon fast verblichen und verschwunden waren : Asphalot und seine Kinder, welche einst verehrt wurden als die Herrscher aller Elemente.
Draussen in den W√§ldern von Arakas und Rabenfels regt sich unter den Weisen die Vermutung, die wogenden Naturgewalten w√§ren ein sicheres Zeichen f√ľr die Wiederkunft der vergessenen G√∂tter....
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mo 28. Sep 2015, 01:51

- Helfer vom Brandhimmel -

Das Feuerland.....
.....lange war es eine Legende in entlegenen Winkeln, die sich nur Wenige erz√§hlten. Doch kann ich heute mit Freude und Hoffnung meine Feder f√ľhren und berichten, dass es gelang den Weg dorthin zu finden.
Es mag wohl ebenso mit den Umw√§lzungen in der Natur zusammenh√§ngen oder auch mit helfenden Fingerzeigen der G√∂tter der Elemente, was vielleicht erst im Laufe der Zeit ergr√ľndet werden mag.
Mitten in der bedrohlichen, gl√ľhenden Wildnis steht die Feste der Drachen. Ein Hort von Freundschaft im Herzen einer feindlichen Umgebung. Die Kunde berichtet von freundlichen Drachen, welche vom Brandhimmel gesandt worden waren um den V√∂lkern Altheas neue F√§higkeiten nahezubringen und bisher unbekannte Ausr√ľstung verf√ľgbar zu machen.
Obschon man auch von Zwist und Auseinandersetzungen innerhalb der Drachenv√∂lker h√∂ren kann, m√∂chte ich mir hier und heute die Freude √ľber diese gute Nachricht nicht schm√§lern lassen.

Woher auch immer diese Hilfe zu uns kommt, gleich ob Götter, Drachen oder beides, die Erfahrungen haben am Ende immer gezeigt, dass im Lauf des Schicksals Nichts umsonst geschieht.....
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mo 28. Sep 2015, 01:56

- Ein neuer Gegner ? -

Ein neuer Gegner k√ľndigt sich an.....nun, das ist wohl tats√§chlich kein Ger√ľcht mehr.
Traut man den Erfahrungen der vielen Besucher und Wanderer, die unsere altehrw√ľrdige Bibliothek aufsuchen, sind die Bef√ľrchtungen des Widerstandes zur Gewissheit geworden.
Im Kreis der Gelehrten fragt man sich aber bereits, ob die Bem√ľhungen gegen Mantigor letzten Endes ausreichen, denn es scheint einen gr√∂√üeren Zusammenhang zu geben zwischen Mantigor, den Unruhestiftern in den Abgr√ľnden und den Urahnen der Skraugs.
Wie sich vernehmen lässt, wird Mantigor als ein General bezeichnet. Doch welches Heer untersteht diesem General, und von wem erhält er selbst seine Befehle ?

Und noch ein Begriff taucht hier und dort in den Gesprächen und Berichten auf: Mord'al Ghed....
....ein Name f√ľr irgendetwas oder irgendjemanden, den man in entlegenen Winkeln der Inseln an verborgenen Orten nur zu fl√ľstern scheint.
Au√üerhalb der Grenzen Goldmonds scheint es in der Wildnis Steinbergens und Chronlands mehr Unerfreuliches zu geben, als wir alle hier lange schon bef√ľrchtet hatten......
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mo 28. Sep 2015, 02:09

- Aufstieg der Uruk' Hai -

Wer hätte das gedacht ?

Gerade die Uruk' Hai ,scheinbar Rassenverwandte der bekannten altheanischen Orks, haben sich der Nadelscholle an Chronlands nord√∂stlicher K√ľste bem√§chtigt und breiten sich dort aus.
In ihrem Fort haben sie ein gefährliches Wesen gefangengesetzt, dass wohl zu den niederen Drachen gehört und versucht freizukommen.
Ebenso scheinen die Uruk' Hai w√§hrend ihrer Erkundung der Nadelscholle bisher unbekannte Kreaturen aufgescheucht zu haben, welche ohne Unterlass einander umschwirren und in der Erde w√ľhlen.
Gl√ľcklicherweise h√∂rte man bisher nicht von ausgesprochener Feindschaft der Ork√§hnlichen gegen√ľber den Menschen.
Der Zoologe in Silberstreif hat bereits seine Freude an dieser aufstrebenden Rasse bekundet, wobei die Frage auftauchte, weshalb die Landschaft und Geologie der Nadelscholle so deutlich anders aussieht, als die nähere Umgebung Chronlands.
In den Reihen der schlichten Gem√ľter der Uruk' Hai gibt es dazu folgende Legende:
Einer ihrer eigenen G√∂tter, ein Riese, der auf dem Meeresgrunde wandelt, habe die Nadelscholle mit seinen H√§nden, einst √ľber das Meer bis an die Gestade Chronlands geschoben und seinem schutzbefohlenen Volk zum Geschenk gemacht.
Es wird aber in gelehrten Kreisen eher vermutet, dass die Scholle aufgrund der j√ľngsten Naturereignisse und Umw√§lzungen mit der Landmasse Chronlands verbunden wurde.
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mi 30. Sep 2015, 11:43

- Das Dorf der Eigenbrötler -
Scheinbar glaubte man von je her, jenseits der Burg Orkanis gab es nur noch endlosen Ozean. Niemand hatte sich aufgemacht die unwirtliche K√ľste und die schroffen Felsen vor den Gestaden im Norden genauer zu erkunden.
Nachdem sich vor einiger Zeit aber, wie vielerorts auch hier durch Erdbewegungen das Landschaftsbild verändert hatte, wurde der Weg nach Wiesenthal frei.

Eine Ewigkeit war das Dorf mit dem eisigen Tal und seine Bewohner von Arakas isoliert, bevor sich nach und nach die ersten Besucher aus Goldmond durch den Sumpf wagten. Heute nun berichten weitgereiste Abenteurer von einer typisch, rauhen und erst z√∂gerlichen Herzlichkeit dieses Menschenschlages und recht eigent√ľmlichen Gewohnheiten der Wiesenthaler.
Da sei zum Einen jener Dorfschmied, der sein Bett direkt in die N√§he seiner Esse in eine H√∂hle gestellt habe, oder die Dorfwache am Ortseingang, die scheinbar jeden Fremden mit dem kreisenden Gef√§ngnisschl√ľssel begr√ľ√üt.
Wie auch eine seltsame Verschwörungstheorie, von welcher einige Leute berichten und der misstrauische Friedhofswärter der angeblich wahllos Besucher hinauswirft.

Trotz dieser augenscheinlichen Eigenbrötlerei kann man wohl auch eingeschworenen Gemeinschaftssinn erleben, wenn man im Gasthaus des Dorfes zu geselligen Trinkgelagen zusammenkommt und sich gegenseitig haarsträubende Geschichten und alte Legenden erzählt.

Bleibt zu hoffen, dass uns jenes liebensw√ľrdig, verschrobene Dorf in dieser Art erhalten bleibt, sollte es den Unterh√§ndlern des Herrscherhauses gelingen, Wiesenthal eines Tages doch dem K√∂nigreich Goldmond einzuverleiben.
Bisher scheint sich jedoch diese kleine Provinz dem Zugriff des Reiches erfolgreich entziehen zu können, oder erscheint den königlichen Vertretern einfach zu bedeutungslos.
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mi 7. Okt 2015, 18:14

- Unter den Verfluchten Tälern -
Irgendetwas regt sich im Gebirge
nördlich der Nebenwälder auf Arakas.
Wanderer, die auf dem Weg nach Wiesenthal waren, berichteten von merkw√ľrdigen Ger√§uschen die aus der Erde drangen und durch die T√§ler und H√∂hlen hallten.
In Lichthafen tauchte bald das hartn√§ckige Ger√ľcht auf, tief unter den Felsen w√§re in dem riesigen System aus H√∂hlen und G√§ngen, eine gewaltig bedrohliche Kreatur erwacht. Von √ľblem Geruch und Feuerschein war die Rede, von Kratzen, Scharren und leisem Grollen.

Schnell kamen auch hier, in der Bibliothek, Forscher und Wissende zusammen und berieten miteinander √ľber alte Schriften, fr√ľheren Berichten und manch alte Weissagung. Regten sich dort unter den T√§lern die verfluchten Seelen und die untoten K√∂rper Jener, die w√§hrend der Offenbarungen dahingerafft wurden?
Konnte es gar sein, dass einer der Drachen, welche die Schlacht am Brandhimmel oder den Krieg gegen die Konklave √ľberlebten, wieder an die Oberfl√§che kam ? Vielleicht sogar Einer, der legend√§ren Drachen des Konzils ?

Ein fahrender Schmied aus Sturmkante, war es schlie√ülich, welcher nach einiger Zeit den ersten glaubw√ľrdigen Bericht und handfeste Beweise beisteuern konnte. Er hatte Etwas gefunden, tief in einer H√∂hle, doch bisher keinen Drachen und kein Ungeheuer. Ein flei√üiger Goblin, der wohl Erz und edles Gestein aus der Erde grub und scheinbar Tag und Nacht arbeitet, war das einzige Lebewesen, das ihm bisher dort begegnet war.
Hier in unseren Reihen, der Bibliothekare und Chronisten, bleibt trotzdem ein unterschwellig, mulmiges Gef√ľhl zur√ľck. Selbst, wenn sich das vermeintliche Ungeheuer nun wohl als harmloser Grubenarbeiter entpuppte, bleibt uns das Wissen um all das Unerforschte aus den vergangenen Jahrtausenden, welches auch in der Erde von Arakas sicherlich noch schlummern mag....
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Do 24. Dez 2015, 17:40

- Zeichen einer Invasion -
Der j√ľngste Bericht eines Reisenden von Steinbergen verspricht wahrlich nichts Gutes.
Aufgrund der Hinweise von Gierikus, eines Miliz-Offiziers der freien Stadt Felsriff, bez√ľglich anwachsender Bedrohungen,
schlossen sich neue Rekruten und Kundschafter der Verteidigung der Stadt an.
Bald schon war wohl ein Beweis f√ľr die Vermutungen entdeckt worden,
da man im Finsteren Tal keines der urspr√ľnglich dort lebenden Gesch√∂pfe mehr finden konnte.
D√ľster wirkende Beschw√∂rer und Gruppen von Untoten durchziehen stattdessen das Gebiet
und bisher konnte nicht herausgefunden werden, wer diese Fremden sind und woher sie so plötzlich kamen.
Ob sich dort tats√§chlich eine ernstliche Gefahr f√ľr die Freie Stadt Felsriff abzeichnet ?
Wir sind gespannt, welche Berichte von Abenteurern und Kundschaftern von dort zu uns gelangen werden.....
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mi 13. Jan 2016, 19:22

* Mit einem leisen Schnaufen hatte Sophicus sich vom Pult des Chronisten abgewandt. Nachdenklich war sein Blick gewesen und erf√ľllt mit einer Spur von Besorgnis. Was man den Bibliothekaren und Schreibern an Neuigkeiten aus Silberstreif und Sturmkante berichtet hatte, war nicht mit ausgesprochener Freude unter den Gelehrten aufgenommen worden. Eine ganze Weile hatte man zusammen gesessen und beraten, um schlie√ülich doch zu entscheiden, diese Begebenheit festzuhalten. *

- Die Faust des Königs -
Die Bibliothekare und Gelehrten zu Rabenfels hatten es mit deutlich fragenden Blicken und fast mit Erstaunen aufgenommen, als uns die Nachricht von der Berufung des Protektors zu Goldmond traf.
Die erste Frage, die man sich hier stellte, war, ob seine Majest√§t, der K√∂nig endlich aus seiner Lethargie erwacht war um F√ľrst Rupius in dieses Amt zu berufen.
Doch fast zweifelnde Blicke, die mir Sophicus in unserer Runde zugeworfen hatte, verrieten ,dass er daran kaum mit √úberzeugung glauben konnte.
Unausgesprochen reihte sich daran sogleich die zweite Frage: Wenn der Protektor des Königs nicht von diesem selbst berufen worden war, wer hatte ihn dann in dieses Amt gesetzt?

Es dauerte nicht lang, bis uns Kunde √ľber die ersten Folgen der Errichtung des Protektorats erreichte. Sogar bereits in Sturmkante auf Arakas hatte sich das Protektorat niedergelassen. Der zitierten Ank√ľndigung des F√ľrsten Rupius, den Saustall im K√∂nigreich geh√∂rig ausmisten zu wollen, hat man augenscheinlich bereits Taten folgen lassen.
Den Ger√ľchten zu Folge, wurde die Durchsetzung der Vorgaben des Protektors, Arakas betreffend, den H√§nden seiner Tochter anvertraut.
Wie uns ein junger Waldläufer aus Wiesenthal zutrug, wurden ebenso bereits Kundschafter aus Sturmkante in die Provinzen entsandt, um die dortige Lage festzustellen.
Wenn es im ersten Moment auch fast erfreulich klingen mag, dass es im Schlo√ü zu Silberstreif einen neuen H√ľter der Ordnung gibt, stellt man sich hier in der Bibliothek zu Rabenfels in diskreter Runde doch besorgte Fragen nach dem, was die Berufung des F√ľrst Protektors f√ľr Goldmonds Zukunft bringen wird....
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mo 18. Apr 2016, 00:37

- Unruhige K√ľsten -

Unerfreuliche Kunde erreichte uns aus der Hauptstadt Goldmonds. Es scheinen sich an verschiedenen K√ľstenstreifen von Rabenfels merkw√ľrdige Zwischenf√§lle zu h√§ufen, welche man wohl lange f√ľr seltene ,einzelne Vorkommnisse hielt.
Zu lange ‚Äď wie man hier in der Bibliothek mittlerweile der Meinung ist, denn seit Kurzem sammeln sich Berichte von √úberf√§llen durch Piraten.

Gemeinsam mit einem Gesandten aus Silberstreif ,wurden aus unseren Best√§nden alle verf√ľgbaren Karten gew√§lzt und mit den j√ľngsten Berichten verglichen und es scheint, als k√∂nnten sich die Teufelshornpiraten ‚Äď wie sie genannt werden ‚Äď zu einer ernsthaften Bedrohung entwickeln.
Doch mag sich diese Angelegenheit auch m√∂glicherweise positiv f√ľr das K√∂nigreich entwickeln, wenn der Lord Protektor Lexian Rupius nun die M√∂glichkeit hat, sich in seinem Amt zu beweisen, trotz des allgemeinen Argwohns, den man ihm entgegenbringt.

Diesbez√ľglich war vielerorts Unwillen in der Bev√∂lkerung zu vernehmen, da der Protektor des K√∂nigs scheinbar strenge Regularien durchgesetzt hatte ,um den Handel und das Handwerk Silberstreifs st√§rker unter die Aufsicht der Krone zu bringen. Da mag es vielleicht gar verwundern, dass sich eine kleine Kunsthandwerker-Gilde in der Hauptstadt niederlassen konnte, welche eine ,nicht ganz unpolitische, Haltung offen bekundet, die auf den ersten Blick dem Bestreben des Protektors entgegensteht: Echte Handwerker d√ľrften Niemandes Sklaven sein.

Ich darf f√ľr den Kreis der Chronisten Goldmonds festhalten, dass wir in der n√§chsten Zeit alle mit Spannung die Entwicklungen am Hofe und in unserer sch√∂nen Stadt Silberstreif beobachten werden........
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » So 8. Mai 2016, 16:05

* Nachdenklich ging der Chronist durch den Korridor der Bibliothek, welcher ihn aus Sophicus' Zimmer in seine Schreibstube f√ľhrte. Es hatte einen wahrlich √ľberraschenden Besuch in der Bibliothek gegeben. √úberraschend und im Grunde eigentlich auch erfreulich. F√ľrst Lexian Rupius, der Protektor der Krone h√∂chstpers√∂nlich, hatte die Bibliothek aufgesucht und lange mit den Herren Flebus und Altklug gesprochen.
Die Herrschaften waren gleichsam positiver Stimmung und optimistisch dar√ľber, welcher Aufschwung sich im Reiche Goldmond abzuzeichnen begann. F√ľrst Rupius hatte angeregt, in Zukunft enger und auch regelm√§√üig, Kontakt zwischen Krone und Wissenschaft zu pflegen. Dann allerdings ‚Äď fast wie beil√§ufig ‚Äď hatte der Protektor nach Aufzeichnungen und Karten √ľber den Samumwall gefragt.
Und genau dieses, scheinbar nebens√§chliche, Interesse des F√ľrsten an den Ruinen im s√ľdwestlichen Geierhorst hatte den Chronisten aufhorchen und nachdenklich werden lassen. Warum k√ľmmerte sich der Hof nun wieder um zerfallende Ruinen in der W√ľste ? Einen l√§ngst verlassenen Armeeposten, um den sich seit Generationen keiner gek√ľmmert hatte ‚Äď doch der Chronist schob diese Gedanken vorerst beiseite.
Er hatte sein Schreibpult erreicht und wollte vor Sonnenuntergang noch einen neuen Aushang der Chronik f√ľr die Besucher anbringen................*


- Goldmond erwacht ! -

‚Äě Die Stadt Silberstreif wird sich aus dem D√§mmerschlaf der Vergangenheit erheben und das ganze Reich Goldmond mit Ihr!‚Äě

,so hatte es Protektor Rupius einst am Brunnen von Silberstreif bei seinem Amtsantritt angek√ľndigt.
Heute scheint sich die Entwicklung tatsächlich auch so abzuzeichnen, wie man aus den Gesprächen mit Besuchern der Bibliothek und den Berichten von Wanderern und Abenteurern erkennen kann.
Das Angebot und die Anzahl der St√§nde auf dem Marktplatz der Hauptstadt hat sich augenscheinlich vergr√∂√üert. Unabh√§ngiges Kunsthandwerk l√§√üt sich in der Stadt nieder und mehr und mehr Warenaustausch findet √ľber den Hafen statt.
An allen Ecken und in allen Winkeln hämmert und arbeitet es. Die Krone vergibt Aufträge an Stallbaumeister , Schmiede und gar an Schiffsbauer.

Von Au√üen wirkt die Situation im Reich Goldmond wie ein kraftvolles Aufbl√ľhen nach einem langen Winterschlaf.
Gl√ľcklicherweise kann sich der Kreis der Gelehrten ein umfassenderes Bild und einen leicht differenzierten Blick erlauben.
Trotz des Optimismus erinnern wir uns mit leichter Sorge, das Wohlstand und Aufstieg in der Vergangenheit immer auch Korruption und Maßlosigkeit angezogen hat.
Was ist also von den Ger√ľchten zu halten, dass Schriftverkehr und Nachrichten zwischen den St√§dten und jenen Provinzen au√üerhalb des Reiches scheinbar gezielt gest√∂rt werden soll ?
Oder, dass in den Protektorats-Stuben Söldner angeheuert wurden, um einzelne, unliebsame Störenfriede auszuschalten?
Wir teilen hier in der Bibliothek nicht unbedingt den Blick vieler Bewohner Goldmonds, die scheinbar zunehmend kritisch und misstrauisch die Krone und den Protektor beobachten.
Die erneut aufstrebende Hauptstadt und das Reich bietet zur Zeit viele erfreuliche M√∂glichkeiten f√ľr Jedermann !
Lassen wir uns von Schwarzmalern und Verschwörungstheoretikern nicht die Freude an der lohnenswerten Arbeit versauern !
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Mi 22. Jun 2016, 21:09

* Der Chronist rieb sich die Stirn mit den Fingerspitzen, w√§hrend sein Blick √ľber den gro√üen Arbeitstisch im Keller der Bibliothek wanderte. Vor ihm ausgebreitet lagen verteilt einige gro√üe, teilweise recht alte Karten von Rabenfels und Arakas. In der Mitte hatte er ein neueres Kartenblatt ausgerollt, auf dem das Gebiet der Trolle, der Sumpf Orkanis, Wiesenthal und das Schnee-Eulen Tal eingezeichnet waren.
Mit einem St√ľck Stiftkohle zog er auf zwei Karten einige Linien, welche von den Landfl√§chen auf Arakas und Rabenfels jeweils einige Gebiete optisch abtrennten. Der Chronist sch√ľttelte langsam und bed√§chtig den Kopf, bl√§hte die Wangen auf und schnaufte leise. Was er auf seiner kleinen Reise in den letzten Tagen geh√∂rt hatte, sah er nun vor sich auf den Karten plastisch umgesetzt ‚Äď und es gefiel ihm √ľberhaupt nicht.
Kurzerhand nahm er die beiden bearbeiteten Karten und legte sie Filandrius und Herrn Altlug vor. Die drei berieten sich eine lange Zeit dar√ľber, wie vertretbar es war, gesammelte Informationen mit einer gewissen Brisanz auszusieben und zur√ľckzuhalten. Sie entschieden, es nicht zu tun. Bibliothekare hatten keinen politischen Auftrag. Sie wurden von Volk und Krone bezahlt, um zu dokumentieren ‚Äď nicht weniger und nicht mehr. Jeder einzelne Leser und Besucher war selbst verantwortlich daf√ľr, was mit den verf√ľgbaren Informationen zu tun oder zu lassen sei*


- Das B√ľndnis von Mato -

‚Äě Ein Reisebericht .... ‚Äě

...aus dem letzten Mondlauf, da ich als Chronist der Bibliothek die Windrosenfestung, den Magister der Trolle
sowie den arakasischen Norden und Wiesenthal besucht hatte. Da gab es ein denkw√ľrdiges Gespr√§ch mit dem Wirte des gem√ľtlichen Gasthauses in Wiesenthal. Der alten Sitte entsprechend, die ich kenne, genie√üen die Schreiberlinge
der Gro√üen Bibliothek auf Ihren Dienstreisen im K√∂nigreiche den gro√üen Vorzug, dass f√ľr eine √úbernachtung die Logis frei ist, wenn man selbst f√ľr Speis und Trank in der Sch√§nke bezahlt hat. Doch der Wirt aus Wiesenthal, allenthalben freundlich und den G√§sten sehr dienstfertig, verwehrte mir dieses und bat um die Taler f√ľr Nachttopf, Kerze und Bett.
Selbstverstehend beglich ich meine Schuld, doch fragte auch nach dem Grund.
Recht erstaunt hörte ich die Erklärung,
was denn wohl Wiesenthal mit dem Reiche Goldmond zu tun h√§tte. Das Wort der Krone habe in der Provinz nur Gewicht, wenn es die Dorfgemeinschaft als gut und recht f√ľr sich erkl√§rte. Das w√§re schlie√ülich auch in anderen Gegenden √ľblich, w√ľrde wohl eher noch versch√§rft , denn abgeschafft.
Der Wirt verwies mich dann auf die Gemeinschaft der Trolle, sowie die Ordensleute der Druiden zu Rabenfels und Arakas. Ich solle dort einmal genau hinhören, was die Leute zu den neuen Gepflogenheiten am Hofe zu sagen hätten.
So tat ich dann auch und machte mich auf den Weg, die Stimmungen und Stimmen des Volkes zu h√∂ren und ihre Worte √ľber Ma√ülosigkeit, Ausbeuterei, Sch√§ndung der Natur und andere Unzufriedenheiten mit nach Rabenfels zu nehmen.
Der Kreis der Gelehrten kommt nun nicht umhin, sich intern einige Fragen zu stellen.

Wei√ü man auf dem Thron von der Meinung des Volkes, dass der Aufschwung der Hauptstadt andernorts zur √ľblen Belastung der Untertanen wird?

Kennt der König die Angst der einfachen Leute um die letzten Wälder ?

Hat man in den Stuben des Protektorats bereits vernommen, dass angeblich der Rebellion und der Befreiung von der Hand des K√∂nigs schon das Wort gef√ľhrt wurde?

Wei√ü der Lord Protektor Rupius was vom K√∂nigreich Goldmond √ľbrigbleibt, wenn sich die alten Geister von Mato und Feylor im murrenden Volk erheben und die Provinzen beginnen, f√ľr Ihre Unabh√§ngigkeit die Waffen zu sch√§rfen?
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » So 24. Jul 2016, 15:25

* An diesem Morgen herrschte reger Betrieb in den Mauern der Bibliothek. Fast schon Hektik. Man h√∂rte, das Portarius Flebus gar einen verletzten Abenteurer auf dem Korridor behandelte. Besucher und Schreiberlinge bewegten sich unruhig getrieben durch die Stockwerke, wie aufgeschreckte Ameisen in ihrem Bau. Der Chronist eilte mit einem Stapel Pergament und Notizen zu Filandrius. Eines der Bl√§tter entglitt ihm und blieb f√ľr einige Momente auf dem Boden liegen, bis ein Schreiberling es aufhob, betrachtete und an ein Holzbrett im Korridor heftete*

Kurznotiz

Man beobachtete am gestrigen Abend angeblich eine Horde der Abtr√ľnnigen Magier, die am Blutroten Flu√ü wie aus dem Nichts auftauchten, um ein Lager, nahe des verlassenen Hauses , zu errichten.
Unzählige Wolfsspinnen wurden gesichtet, die sonst dort im Tal nie anzutreffen waren.
Besucher erz√§hlt von einer Weissagung eines merkw√ľrigen Wanderers von einem Unheil, dass die Menschen Goldmonds selbst verursachten.
Beratung mit Altklug und Filandrius.
Verletzten im Erdgeschoß befragen !


Bild
Zuletzt geändert von Chronist der Bibliothek am So 24. Jul 2016, 15:27, insgesamt 2-mal geändert.
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Di 6. Dez 2016, 15:23

* Der Chronist hatte sich fast den gesamten Tag in der Stube des Portarius Flebus im Erdgeschoß aufgehalten um sich dort mit seiner Schreibarbeit zu beschäftigen. An regulären Dienst im Ersten Stock an seinem Arbeitplatz war nicht zu denken. Herr Altklug und Filandrius hatten begonnen, die wertvollsten und ältesten Schriften auszusortieren, in Kisten zu verschließen und in die tiefsten Keller verbringen zu lassen. Nachdem die ersten Berichte eines Überfalls auf die Stadt Silberstreif und kurz danach auf den Turm Zhakar's eingetroffen waren, hatte man im Gelehrtenzirkel beschlossen, Maßnahmen zur Sicherheit der kostbarsten Exponate zu ergreifen.
Sophicus war seit Tagen ungenie√übar, nachdem der Protektor der Krone, Lexian Rupius ihm schriftlich hatte mitteilen lassen, da√ü er keine Soldaten der Stadtwache zum Schutz der Bibliothek abstellen w√ľrde. Jeder Mann w√ľrde auf den Mauern Silberstreifs gebraucht, au√üerdem w√§re es wohl geraten, endlich √ľber abschlie√übare Portale f√ľr den Eingang der Bibliothek nachzudenken.
Der Chronist warf dem Portarius einen nachdenklichen Blick zu, bevor er sich erhob um einen neuen Aushang zu veröffentlichen *


- Schatten √ľber Rabenfels -

Betr√ľbt m√ľssen die Chronisten der Bibliothek zur Kenntnis nehmen, da√ü uns in den letzten Monden keine erfreuliche Kunde aus der Hauptstadt oder von den Besuchern unserer Mauern zugetragen wurde.
Im Gegenteil scheint sich eher langsam wachsende Unsicherheit im Reiche Goldmond und gerade unter den Bewohnern von Rabenfels breit zu machen.
Immer wieder erreichen uns Nachrichten von √úberf√§llen und K√§mpfen, die offensichtlich spontan an verschiedenen Orten losbrechen. Man kommt mit vielen Fragen zu uns bez√ľglich dieser Ereignissse, doch in den meisten F√§llen k√∂nnen wir keine zufriedenstellenden Antworten liefern.
Es schein gar, als hätte man auch bei Hofe oder in den Stuben des Protektorats im Augenblick keinen anderen Rat, außer die Wachen zu verstärken und noch mehr Männer unter noch mehr Bewaffnung zu stellen.
Selbst der erlesene Kreis der Gelehrten ist an einem Punkt angelangt, an dem friedlicher Forschung der Bewältigung von Krisen und Bedrohung weichen muß.
Ob Ort und Zeitpunkt der bewaffneten Unruhen vielleicht gar einem Muster folgen, von irgendeiner Stelle aus koordiniert werden oder welchem Ziel sie folgen, ist scheinbar nicht auszumachen.
Ebenso ist es im Moment nicht m√∂glich den Ger√ľchten nachzugehen, von denen uns Abenteurer aus dem Tal des Blutroten Flusses berichten.
Nicht nur dort, sondern wie man bef√ľrchten mu√ü, im ganzen Reich scheint irgendetwas aus den Fugen zu geraten.
Ich mu√ü bemerken, da√ü der bildliche Vergleich nicht ganz abwegig oder √ľbertrieben w√§re, doch die unheilverhei√üenden Schatten √ľber Rabenfels lassen uns heute mehr denn je nach Silberstreif blicken.
Hoffen wir, daß dieser Winter ein Friedlicher bleibt.
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Fr 16. Dez 2016, 13:47

- Aus Fernen Landen -

√úberraschende Berichte erreichen uns aus weit entfernten Gegenden.
Obschon es mir als einfacher Chronist, aufgrund der derzeit angespannten Lage im Reiche Goldmond und wegen der Unruhe auf Rabenfels, derzeit nicht m√∂glich ist, diese Berichte auf ihren Wahrheitsgehalt zu pr√ľfen, will ich einige Punkte den Besuchern der Bibliothek nicht vorenthalten.
Ich tue dies ausdr√ľcklich und mit √úberzeugung trotz der ge√§u√üerten Bedenken seitens des Protektorats, dass derzeit solche Ver√∂ffentlichungen die Unruhe im Reich eher f√∂rdern denn befrieden w√ľrde.
Man mag dies ruhig als eine Form des absichtlichen Nichtbeachtens der Meinung des Hofes durch den Kreis der Gelehrten betrachten,
doch gilt f√ľr die Schreiberzunft das gleiche Recht wie f√ľr die Handwerkerschaft Silberstreifs, das da hei√üt:
Ein wahrer Handwerker darf niemandes Sklave sein.

Es sei also berichtet, dass wir Kenntnis erhielten, von einer aufkeimenden, wenn auch noch schwachen Friedensbewegung auf dem fernen Chronland, die sich selbst
als ' Die Ewigen Fackeln ' bezeichnet.

Es sind dies zwar nur d√ľrftige Informationen, doch umso erfreulicher von Frieden zu h√∂ren in einem Landstrich, der wohl seit Generationen von Krieg und Ausl√∂schung gepr√§gt ist.
Angemerkt sei, dass es sich hierbei scheinbar um eine Gruppierung sogenannter Ewigen Menschen handelt, die lange Zeit abseits der √Ėffentlichkeit arbeitete und angeblich bereits Verbindungen zur Drachenfeste auf Feuerland schmieden konnte.

So man dies ber√ľcksichtigt, k√∂nnte es durchaus kein Zufall sein, dass uns zu gleicher Zeit der Klang eines bisher fast v√∂llig unbekannten Namens in verschiedenen Berichten erreicht:

Grayf Forthwark

Es hei√üt, dies w√§re der Name eines Mitglieds des Konzils vom Brandhimmel, den man in einer Reihe mit den bisher bekannten Drachen nennen w√ľrde und der eine h√∂here Position auf der Drachenfeste bekleiden w√ľrde.
Von anderer Seite wurde berichtet, Jener sei bereits, seit den Anf√§ngen des Widerstands gegen die sogenannten Gener√§le, unter den Bewohnern auf Althea anwesend und w√ľrde sich nicht auf Feuerland befinden.

Was auch immer von diesen Erz√§hlungen der Wahrheit entspricht, ist derzeit noch nicht klar festzustellen, doch mag es helfen, den Enthusiasmus f√ľr unsere Arbeit in der Bibliothek neu zu erw√§rmen, nachdem die Lage im Reiche Goldmond derzeit unsere Situation eher erschwert denn erleichtert.
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Sa 4. M√§r 2017, 14:32

- Neue Freunde ‚Äď Alte Feinde -

Mit behutsamer Erleichterung stellen wir fest, dass seit dem Wechsel des Jahreskreises,
auf Rabenfels keine Störung und kein Überfall zu vermelden war, so wie das Königreich
sie in den zahlreichen Mondläufen davor erlebte.
Optimistisch wollen wir hier in der Bibliothek trotzdem nicht sein. Das Verhältnis zwischen Schloß
und Windrosenfestung ist nach wie vor angespannt
und wie man von Besuchern hören kann,
gab es wohl einige unangenehme Szenen zwischen dem Protektor und Schloßgästen, die sich
wegen Spionagevorw√ľrfen pl√∂tzlich im Kerker wiederfanden.

Aus ferneren Gefilden allerdings trägt man fast erfreuliche Kunde zu uns:
Es scheint, als w√ľrden die ersten Streiter der Invasoren auf Chronland des ewigen Kampfes m√ľde
und fänden Zuflucht im Exil auf Steinbergen und Feuerland.
Gar ein Faunenkrieger hätte sich mit den Zentauren im Reiche Trauerseele's friedlich arrangiert
und weilte dort im Schutze des Lichten Tempels bei Silberstrom.
So scheinen die Friedensbem√ľhungen der Ewigen Fackeln
von Burg Menschenruh tats√§chlich Fr√ľchte zu tragen
Hoffen wir, dass sich die Wogen in Goldmond in Zukunft ebenso
allmählich wieder glätten .
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Fr 14. Apr 2017, 15:34

*Sophicus, Filandrius, ein Bibliothekar, ein √úbersetzer und der Chronist hatten seit vergangenen Abend zusammen gesessen. Versammelt im Gew√∂lbe unter der Bibliothek, um einen gro√üen Tisch, auf dem zahlreiche B√ľcher, Schuber und Pergamente lagen. In den letzten Tagen hatte man vermehrt Berichte von Besuchern und Boten aufgenommen und zu Papier gebracht, die es zu pr√ľfen galt. Aus allen Winkeln des Reiches Goldmond drangen merkw√ľrdige Erz√§hlungen und Berichte zu den Schreiberlingen ‚Äď ein Ger√ľcht abenteuerlicher und haarstr√§ubender als das Andere. Bis zum Morgengrauen wurden die Gelehrten nicht m√ľde, alte Schriften und Chroniken zu w√§lzen um in den Neuigkeiten die Falschmeldungen zu entlarven oder die Tatsachen zu best√§tigen.
Die Stimmung war gedr√ľckt, wenn auch konzentriert, doch lag √ľber den Mauern eine eigent√ľmliche Beklemmung, die auch nicht verfliegen wollte, als der Chronist im Morgengrauen eine weitere Ver√∂ffentlichung an den Aushang brachte*


- Die H√ľter der Quelle -

Seit einiger Zeit schon hörten wir hier und dort von seltsamen Vorgängen in einer der Höhlen in den Tälern der Erzmagier.
Was man erst noch als vermeintliche Sinnest√§uschungen im Halbdunkel oder als Irrt√ľmer angesehen hatte,
scheint sich nun als Tatsache herauszustellen.
Irgendetwas hat das unterirdische Gewässer verändert.
Ob es ungew√∂hnliche Str√∂mungen sind, Ausd√ľnstungen
oder Zusammensetzung,
kann wohl noch nicht bestimmt werden.
Mit Sicherheit aber hat diese Veränderung Kreaturen hervorgebracht, welche bis dato
in ganz Goldmond unbekannt waren.

Man berichtete uns ebenso von einem seltsamen Bewohner dieser H√∂hle, der sich als H√ľter der Quelle
auszugeben scheint und von weiteren dieser Orte berichtet, die ebenfalls als Quellen der gleichen Art angesehen werden.

Wir gehen davon aus,
dass die Veränderungen am Blutroten Fluss höchstwahrscheinlich auf ein ähnliches,
unterirdisches Gew√§sser zur√ľckzuf√ľhren sind ‚Äď
ohne wirkliche Tatsachen hierbei als Belege liefern zu können.

Untermauert werden unsere Schlußfolgerungen durch den Bericht eines Kundschafters aus eben jenem Gebiet,
in dem von einer neuen oder wiederentdeckten Höhle am Blutroten Fluss die Rede ist.
Ebenso gäbe es dort ein unterirdisches Gewässer und ähnliche Kreaturen, wie sie in der erstgenannten Höhle zu finden seien.

Die Damen und Herren Gelehrten m√ľssen in letzter Zeit vermehrt erkennen,
dass sie des √∂fteren eher Ger√ľchte und Erz√§hlungen, denn nachpr√ľfbare Erkenntnisse liefern m√ľssen,
da die derzeitige Situation keine tiefergehende Recherche zuläßt.

So bleibt uns kaum mehr √ľbrig, als derzeit allen Besuchern von Rabenfels oder Arakas
vermehrte Vorsicht anzuraten.
Wild und St√ľrmisch waren Fauna und Flora des Reiches Goldmond schon immer, doch es ist
unverkennbar, dass sie nun auch bedrohlich und gefährlich geworden sind.

Was auch immer da draussen vor sich geht,
wir alle hoffen, dass der Protektor und seine Armeen auf ihrem Posten sind
und das Lord Rupius sein viel umjubeltes Wort halten kann,
das K√∂nigreich zu sch√ľtzen.
Zuletzt geändert von Chronist der Bibliothek am Fr 14. Apr 2017, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51

Neuigkeiten aus der Chronik

Beitragvon Chronist der Bibliothek » Di 12. Sep 2017, 18:27

- Ein neuer F√ľrst aus altem Adel -

Es hei√üt, die G√∂tter w√ľrfeln nicht, doch so manche Entwicklungen und Geschehnisse lassen, dem zum Trotz, einen anderen Eindruck erscheinen.
Mit gro√üem Interesse verfolgten wir die Berichte, welche uns von Steinbergen erreichten. Demzufolge will die B√ľrgerschaft der Stadt Felsriff einen neuen Stadtf√ľrsten in das lang verwaiste Amt des legend√§ren F√ľrsten Felsriff einsetzen.
Ein besonders bef√§higter F√ľhrer und verdienter Befehlshaber der Truppen, noch dazu aus angeblich, altem und adeligem Hause, scheint in nicht allzu ferner Zukunft jenes altehrw√ľrdige Erbe anzutreten.

Es mag nun eine Ironie des Schicksals sein oder eine undurchschaubare Laune der G√∂tter, da√ü eben gerade jener angehende Stadtf√ľrst zu Steinbergen aus einer Adelsfamilie stammen soll, welche vor Generationen zu den Angesehendsten im Reiche Goldmond geh√∂rte.
Wobei - best√§tigt, nachpr√ľfbar und offiziell ist f√ľr uns diese Information noch nicht, was man nat√ľrlich hierbei nicht unerw√§hnt lassen darf.

Mit einem s√ľffisanten L√§cheln wies uns der ehrenwerte Herr Altklug auf die Berichte hin, die in den vergangenen Monden aus Silberstreif zu uns kamen und die angeblichen Pl√§ne des Protektorats betreffen, die freie Stadt Felsriff dem Reich Goldmond einzuverleiben - freiwillig oder unfreiwillig.

Sollte sich dies alles zusammenf√ľgen und zu einem gro√üen Teil der Wahrheit entsprechen, k√∂nnte die Ironie der Geschichte kaum gr√∂√üer sein. Dies betreffend sollten sich die Bibliothekare in unseren Mauern vielleicht in B√§lde in die staubigen Keller begeben und die Chroniken des Schlosses und seiner Bewohner nach den fast vergessenen Namen der Alten H√§user, Sippen und Familien durchforsten.

Hayjes , Bornwacht , Sunim , Gothar, Dhul, Sonnfels........um nur wenige in Erinnerung zu rufen. Alte, glorreiche und oft einst strahlende Namen von m√§chtigen H√§usern, F√ľrsten und Kriegsadeligen und deren Familien. Viele ausgel√∂scht, zerstreut und l√§ngst entschwunden. Vielleicht ergibt sich in Gespr√§chen mit zuk√ľnftigen Besuchern der Bibliothek doch noch der eine oder andere wertvolle Hinweis oder Bereicht, der lohnenswert ist, niedergeschrieben zu werden.
Chronist der Bibliothek
Geschichtenschreiber
Geschichtenschreiber
 
Beiträge: 18
Bilder: 2
Registriert: Sa 26. Sep 2015, 21:51


Zur√ľck zu Neuigkeiten aus der Chronik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast