[Schicksalswind] Ogrimars Garde

In diesem Forum Bereich k√∂nnt ihr eure Rollenspielgerechte Gildengr√ľndungs-Geschichte ver√∂ffentlichen.

[Schicksalswind] Ogrimars Garde

Beitragvon Kazim » Sa 13. Jan 2018, 14:28

Murrend saß Kazim mit einem Grashalm zwischen seinen Lippen auf einer Anhöhe und betrachtete die Geschehnisse auf Althea. In Gedanken versunken stellte er sich selbst so manche Frage. Neutrale schließen sich zusammen, Vampire erheben sich und jeder scheint gierig und egoistisch auf den Straßen. Kann das der Wille seiner Majestät Ogrimar sein? Ein loses Volk und Gemeinschaften mit falschen Ansichten der Dinge? Er erhob sich und ging auf die Tore Felsriffs zu. An Langfingern und Soldaten, zwischen Wolfsrudel und einem großen Wurm vorbei stand er nun am Brunnen in Felsriff und saß sich auf eine Bank.
Ich muss etwas unternehmen.
Murmelt er vor sich hin und verfasste ein Schreiben an einen alten Bekannten.

Ich entsende Euch meinen Gruß, Larion aus dem Hause Seth.
...
...
...
...


Ihm wurde geantwortet und weitere Pergamente wurden ausgetauscht. Am nächsten Tag ging Kazim, nach ein paar Erledigungen, an die Stadtmauer und hing ein öffentliches Schreiben auf.

Höret Volk Altheas!
Es wird verk√ľndet, dass ab sofort und f√ľr fortan die Gemeinschaft namens
Ogrimars Garde
auf Althea existiert und durch Kazim àl Àd und Larion Seth vertreten wird.
Jeden J√ľnger Ogrimars sei es gestattet sein Interesse ein Teil zu werden kund zu tun.


Nachdem er alles erledigt hatte ging er zu der Geheimen Unterkunft der Garde und schilderte den Gr√ľndungsmitgliedern seine weiteren Pl√§ne...
Es gr√ľ√üt Kazim √†l √Äd
Apostel Ogrimars & F√ľhrer von Ogrimars Garde
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Re: [Schicksalswind] Ogrimars Garde

Beitragvon Tanuri » Sa 13. Jan 2018, 21:31

Viele Inseln, viele L√§nder hatte sie bereist auf ihrer Pilgerreise, eine Pilgerreise, die vor vielen Jahren begann. So weit zur√ľck, dass sie sich kaum erinnern konnte, zu jung war sie gewesen. Ihr Ziel war der heilige Tempel Ogrimars. Denn dort, so hatte man ihr versprochen, dort w√ľrde sie noch die wahren Gl√§ubigen finden. Die, die reinen Blutes waren und sich nicht auf diese l√§cherlichen Freundschaften mit den Wei√ü-Schwingen einlie√üen. Schauderliches Pack, allesamt! Auf ihrem Weg waren ihr viele von denen begegnet, auch solche, die die Abzeichen des Einen, des wahren Gottes trugen. Aber was taten sie damit? Pah! Nichts! Trugen die schwarze Pracht, als w√§ren sie ein simples paar neue Schuhe, auswechselbar und nicht von Wert. Keine Achtung mehr, vor dem, dem sie die ihre Kraft, ihre St√§rke und ihre Schwingen zu verdanken hatten.
Ihr selbst war es noch nicht zu Teil geworden, f√ľr ihren Gott zu sterben und durch seine Hand wiedergeboren zu werden. Aber wenn der Tag kommen w√ľrde, dann w√ľrde sie bereit sein.

Althea. Sollte hier ihre Reise nun ein Ende finden? In Gedanken versunken streift sie an der Stadtmauer entlang, bis einer der diensthabenden Wachmänner aufmerksam auf sie wird und sie barsch anspricht:
‚ÄěHe! Ihr da! Euch kenne ich nicht! Was lungert Ihr hier herum?‚Äú
Mit einem abf√§lligen Blick betrachtet sie den nach Met riechenden Wachmann, l√§sst sich jedoch nicht weiter von ihm reizen, zu schade ist ihr ihre neue Robe daf√ľr, sie sich an so einem Mann schmutzig zu machen.
‚ÄěNun, auf Reisen befinde ich mich. Den Tempel Ogrimars suche ich. Mir wurde gesagt, auf einer der Inseln k√∂nnte ich ihn finden?‚Äú
‚ÄěAh, so eine seid Ihr. Hm.‚Äú Er blickt sich kurz um, ob ihn auch niemand bei dem Gespr√§ch beobachtet, ganz so, als w√§re es ihm unangenehm, nein, als h√§tte er Angst. Angst? Angst davor, mit einer Gl√§ubigen des einen Gottes gesehen zu werden? Tanuri seufzte innerlich, was waren das nur f√ľr Zeiten?

‚ÄěHier seht. Vor kurzem wurde dieses Schreiben an die Stadtmauer angebracht. Vielleicht fragt Ihr dort nach? Deren Kriterien f√ľr einen Einlass in die Gilde kenne ich nicht‚Ķ doch mir scheint‚Ķ Ihr w√§ret dort genau richtig.‚Äú

Aus ihrem ledernen Beutel holt sie ein altes, vergilbtes Zauberbuch hervor und schreibt auf eine der letzten freien Seiten:

Kazim, aus dem Hause àl Àd, Larion, aus dem Hause Seth,
Gr√ľnder der Glaubensgemeinschaft Ogrimars Garde,

wenn Euer Glauben an den einen Gott so aufrecht ist wie der meine, dann w√§re es mir eine Ehre, an Eurer Seite zu stehen und f√ľr die Zurechtr√ľckung f√ľr die aus den Fugen geratene Welt unseres Herrn zu k√§mpfen!

Wenn Ihr mich w√ľrdig findet, Euch kennen zu lernen, so findet Ihr mich derzeit in der Taverne zu Lichthafen.

Gez.
Tanuri


Schwungvoll reißt sie die Seite aus und bringt ihr Schreiben mit einer kleinen Zauberei unter des, des Herren àl Àd und bezieht kurz darauf ein kleines Zimmer der Taverne Lichthafens.
Zuletzt geändert von Tanuri am Sa 13. Jan 2018, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Schicksalswind] Ogrimars Garde

Beitragvon Kazim » So 14. Jan 2018, 09:46

Kazim wandert bei seinem Gang zum Basar an der Stadtmauer vorbei und bemerkt, dass jemand sein erst vor kurzem angebrachtes Pergament mit einer schmutzigen, aus einem Buch gerissenen, Seite verziert hat.

Pah! Bestimmt diese Frevler mit Hass-Parolen.

Er nähert sich zornig der Mauer und erhält einen klareren Blick auf das Schreiben von Tanuri. Kazim rupft das Schreiben ab, störte ihm nicht die schwache Magie welches es an der Mauer befestigte. Aufmerksam liest er die paar Worte auf der Buchseite und sein Zorn lies nach.
Kurz darauf verfasst er einen Brief an Larion.

Seine Majestät mit dir, Larion.
Ich werde mich verspäten, entschuldige das bitte. Mir kam etwas dazwischen was ich zuerst untersuchen muss. Bei unserem nächsten Wiedersehen werde ich dir Genaueres dazu berichten.

Kazim àl Àd


Er schickt seinen Raben mit der zusammengerollten Schriftrolle los und macht sich auf den Weg nach Lichthafen. Durch die Gassen Lichthafens gestreift kommt er an der Taverne an. Seine Hand greift die T√ľrklinke und dr√ľckt die T√ľr auf. Ihm kommt der Geruch von deftiger Kost und Alkohol entgegen und seine Miene verzieht sich abermals ins zornige. Ein nahe gelegener Tisch war sein Ziel an den er sich setzte. So sa√ü er da in seiner schwarzen Kutte, seinem Beutel am G√ľrtel befestigt und auf der anderen Seite seine Hiebwaffe eingehangen. Ganz provokant war das Emblem von Ogrimars Garde auf die Kutte befestigt welches in dem ged√§mmten Licht der Taverne ab und an in rot und gold das Licht reflektierte.
Sein Blick wandert von Tisch zu Tisch und der Servicekraft verdeutlichte er mit einem finsteren Blick und einer Handbewegung, dass er rein gar nichts bestellen möchte und einfach nur verweilt.
Es gr√ľ√üt Kazim √†l √Äd
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Re: [Schicksalswind] Ogrimars Garde

Beitragvon Tanuri » So 14. Jan 2018, 19:00

Gen√ľsslich saugt sie den Duft des frischen Kanten Brotes, des K√§ses und des gut gebrauten Bieres auf, welches ihr die Wirtin soeben auf den Tisch gestellt hat. Jetzt erst merkt sie, welcher Hunger sie wohl schon eine l√§ngere Zeit geplagt hat. Gerade, als sie sich der k√∂stlichen Mahlzeit hingeben will, √∂ffnet sich die alte, h√∂lzerne T√ľre der Taverne. Einige Schneeflocken werden tanzend mit dem frostigen Wind durch den von Feuer erw√§rmten Raum getragen. Sie schlie√üt kurz grimmig die Augen.
‚ÄěHat man denn nirgends seine Ruhe?‚Äú murmelt sie leise und atmet tief durch. Trotz der langen, Kr√§fte zehrenden Reise und der zahlreichen unfreundlichen Begegnungen war es ihr Temperament und ihre Ungeduld, welche sie doch recht h√§ufig in Schwierigkeiten brachten.

Sie streicht sich eine Strähne ihrer dunklen Haare zur Seite um den Störenfried besser betrachten zu können.
‚ÄöNa, sieh mal einer an‚Ķ Ob es sich bei den schwarzen Schwingen wieder einmal um einen dieser halbgl√§ubigen Schma‚Ķ.‚Äė
Sofort hält sie in ihren Gedanken inne, als der Herr sich setzt und sie das schimmernde Abzeichen auf seiner dunklen, gepflegten Kutte erkennen kann. Einige Sekunden, die ihr wie Minuten, wie Stunden vorkommen, stiert sie auf ihr Brot und ihr Bier. Warum, das weiß sie nicht, aber plötzlich war sie von einer Aufregung erfasst, die in Worte nicht zu fassen war.

Mit einem Ruck erhebt sie sich und geht, mit allem Selbstbewusstsein, das sie aufbringen kann, hin√ľber an den Tisch des Fremden.

‚ÄěMein Herr, seid mir gegr√ľ√üt‚Äú sie verneigt sich vor ihm, h√§lt kurz inne und sieht dann mit festem Blick zu ihm auf.
‚ÄěMein Name ist Tanuri.‚Äú

Es war ihr, als w√§re die sie umgebende Luft zum Zerrei√üen gespannt, erf√ľllt von der dunklen Aura, die nur diejenigen auszustrahlen vermochten, die dem wahren Glauben angeh√∂rten.
Zuletzt geändert von Tanuri am So 14. Jan 2018, 19:08, insgesamt 2-mal geändert.
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