[PPS] Licht der Dämmerung

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[PPS] Licht der Dämmerung

Beitragvon Louis von Montfort » Mi 14. Aug 2013, 18:02

Díe Grafschaft „von Montfort“ ist ein sehr altes, einflussreiches und sehr begütertes Geschlecht. Es ereignete sich in einem Abstand von wenigen Jahren, dass die Gräfin von Montfort 3 Erben, einen jeweils zur Sonnendämmerung, hervorbrachte. Die Älteste Erbin mit dem Namen Caecilia begab sich im zarten Alter von nur 14 Jahren auf die Reise um die Weiten der Welt zu entdecken und kennenzulernen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sero gerade sein achtes und Louis sein viertes Lebensjahr erreicht. Da es den beiden kleinen „von Montfort“- Erben zu diesem Zeitpunkt verwehrt war diese Reise mit ihrer Schwester anzutreten fasste Caecilia den Entschluss beiden bei ihrer Rückkehr von der Welt und den Gefahren, die von ihr ausgingen zu berichten. Doch alles kam anders als erwartet. Es verging Jahr um Jahr und Caecila kehrte nicht zurück. Man ließ nach ihr suchen, doch ohne Erfolg. Sollte sie wohl bei ihren Abenteuern ums Leben gekommen sein? Sollte sie vielleicht in Gefangenschaft leben oder vielleicht hatte sie einen gut betuchten Herren gefunden und ihn geehelicht? Keiner wusste was aus ihr geworden war. Die Grafen von Montfort gaben alle Hoffnung, jemals wieder ein Lebenszeichen ihrer Tochter zu hören auf. Mit der Zeit verschleierten sich bei Sero und Louis die Erinnerungen an ihre große Schwester. Es blieb ihnen lediglich das Wissen eine zu haben.
In dem Jahr, in welchem König Theodor XIII wieder zu einer seiner Volkszählungen rufen ließ, sollte sich das Leben der beiden jüngsten Erben verändern. Man begab sich also in das Schloss zu Silberstreif um seinen Pflichten als gute Bürger nachzukommen. Es war das erste Jahr, in dem beide an einer Volkszählung teilnahmen. Man begegnete bekannten und unbekannten Gesichtern. Freund und Feind versammelte sich dort um sich registrieren zulassen. Man grüßte sich oder warf sich verhasste Blicke zu. Man begegnete Menschen, die man auf den Reisen der Jagt oder um Erfahrung zu sammeln traf. Neugierig, wie Louis nun einmal war schaute er sich in der Menschenmenge um und bekam wieder dieses Gefühl. Er wusste von einer Schwester, die er irgendwann mal gehabt haben soll. Wie sie wohl jetzt aussieht? Wer ist sie überhaupt? Muss sie eigentlich auch zu dieser Zählung, wenn sie noch leben sollte? Er wusste es nicht. Gedankenversunken bekam er ein Gespräch seiner Nichte mit einer jungen Dame mit. Beide scherzten und lachten. Sie schienen sich gut zu verstehen. Es ist schön, wenn jemand das Talent hat ein Kind so abzulenken, dass die langweilige Wartezeit wie im Fluge vergeht. Mittlerweile war auch Sero mit dieser Dame ins Gespräch gekommen. Langsam neigte sich die Zählung dem Ende zu und die Wege von Sero, seiner Tochter , Louis und dieser Dame sollten sich trennen. Noch schwach hörte Louis, der voraus auf den Heimweg ging, wie die Dame Sero und seine Tochter auf ihr Anwesen einlud.
Es kam also der Tag an dem Sero mit seiner Tochter diese Dame besuchen sollten. Sie aßen gemeinsam Kekse, tranken heißen Kakao und Kaffee. Im Haus der Dame fiel Sero ein Landschaftsbild auf. Ein Bild mit einem See, Gebirgen drumherum und vielen Bäumen. Dieses Bild weckte Erinnerungen in Sero. So erkundigte er sich was das für ein Gemälde sei. Die Dame, dessen Name er noch immer nicht kannte erklärt, dass dieses Bild sehr alt ist aber so wie er die Landschaft dort sieht in ihrer Schönheit nicht mehr existiert. Es ist heute lediglich noch ein kleiner von Gestein umsäumter See vorhanden.
Sero beschlich das Gefühl, dass er diesen Ort kannte und ihn überkam der Wunsch, den heute so verfallenen Ort einmal zu besuchen. So schlug er vor ein Picknick gemeinsam mit seiner Tochter, seinem Bruder und Caecilia zu veranstalten.
Dies sollte auch so schnell wie möglich geschehen, denn diese Idee bekam Seros Tochter mit und drängte auf diesen Ausflug. Es begab sich also, dass sich die vier an der Lichtung eines Waldes trafen, welcher auf der Hälfte des Weges von beiden Anwesen lag. Gemeinsam spazierten die vier zu dem Platz auf dem Bild. Dies war auch der Zeitpunkt als Louis die noch immer unbekannte Dame näher kennenlernte. Louis war schon immer eine Person mit viel Skepsis im Herzen. Es dauerte also bis die junge Dame zu ihm durchdringen konnte und Louis sich das erste Mal richtig mit ihr unterhielt. Sie kamen an dem Ort vom Bild an. Es war wahrlich kein schöner Anblick, welcher sich den Vieren bot. Eine karge Landschaft mit einem (heute würde man „Tümpel“ sagen). Das einzige schöne Fleckchen hier war unter einem großen, alten, knorrigen Baum. Hier gab es unter dem Baum ein Stück grüne Wiese, auf welchem sie die Decke ausbreiteten und die Speisen anrichteten. Man begann zu essen und sich zu unterhalten. Louis betrachtete den Baum genauer. Als Magier war er an allen Pflanzen interessiert. Vielleicht konnte man daraus ja einen starken Zaubertrank brauen. Er ging um den Baum herum und Entdeckte Unebenheiten in der Rinde. Mit seinem Kräuterwerkzeug trug er diese Stelle mit viel bedacht ab und konnte einen Spruch erkennen. „Cor meum tecum.” las er sich vor. Ihm war diese Unebenheit der Rinde nie aufgefallen. Ist ihm doch aber in diesem Moment in den Sinn gekommen dass er hier als kleiner Junge mit seinem Bruder oft gespielt hatte. Mit dieser Tatsache ging er zu den drein zurück und berichtete was er entdeckte. Natürlich wusste er mit der lateinischen Sprache umzugehen, da er diese für magische Schriftrollen und Sprüche beherschen musste. “Cor meum tecum.”,sagte die Dame, “bedeutet ~Mein Herz ist bei euch~. Vor vielen Jahren bin ich in die Welt gezogen um sie zu erkunden. Ich habe diesen Spruch in den Stamm gerizt als Mitteilung und Wegweisung für meine Geschwister.” Ihr Blick wurde sehr traurig. “Lang habe ich sie nicht gesehen 13 Jahre an der Zahl!” Wie viele Geschwister sie habe wollte Louis wissen. “2 jünere Brüder!”, antwortete sie mit trauriger Stimme. “Auch wir haben eine Schwester eine ältere, aber sie ist wahrscheinlich bei ihren Reisen ums Leben gekommen.”, erwiederte Sero zu der Dame. “Caecilia war ihr Name glaub ich.” überlegte Sero. Bei diesen Worten stockte der jungen Dame der Atem. Es musste ein Traum sein. Sie erkundigte sich nach den Namen der beiden und brach als sie Louis und Sero hörte vor Freude in Tränen aus. “Ihr seid meine kleinen Brüder!”, sagte sie und nahm beide in den Arm. Nun wusste auch Sero woher er diesen Ort kannte nämlich vom Spielen mit seinem Bruder und seiner Schwester. Louis hatte kaum Erinnerungen an seine große Schwester und übte sich dementsprechend in Zurückhaltung beim Ausdruck der Freude über die zurückgewonnene Schwester. Sie schworen, sich von nun an nie wieder aus den Augen zu verlieren und gründeten eine Gemeinschaft welche unter dem Motto “Divide et Impera - Teilen und Herrschen” lebt. Das “Licht der Dämmerung”. Geschwister teilen. Die von Montforts herrschten und jeder der drei von Montforts wurde in der Sonnendämmerung geboren.
So kehrten nachdem sich die drei wieder gefunden haben in das Anwesen der beiden Brüder zurück.Caecilia bezog ihr Zimmer und sie begannen damit eine neue Gemeinschaft aufzubauen,indem manch ein Bürger seinen Platz finden konnte wenn er dies dann wollte.Die Türen der Gemeinschaft würde für jeden offen stehen.
Zuletzt geändert von Louis von Montfort am Sa 17. Aug 2013, 22:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Louis von Montfort
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